Sonnige Strandspiele

Eeendlich wieder Urlaub, endlich wieder Strand, Sand, Meer und Strandspiele. Uns hat das Wellenhüpfen und das Sandburgenbauen so gefehlt. Und deshalb holen wir das jetzt alles nach, jawohl!

Was treibt ihr am Strand so? Brutzelt ihr den ganzen Tag in der Sonne, futtert die Picknicktasche leer oder probiert neue Selfie-Posen aus? Also wir überlegen uns immer neue kreative Strandspiele und listen hier mal auf, was sich am Strand so alles anstellen lässt.

Tic-tac-toe

3 Muscheln und 3 Steine sammeln und den Sand schön glatt streichen. Jetzt mit dem Finger ein Gitter mit neun Feldern in den Sand malen. Ein Spieler bekommt die Steine, der andere die Muscheln und schon kanns losgehen: Jeder legt abwechselnd einen seiner „Spielsteine“. Wer es schafft, seine drei Elemente in eine Zeile, Spalte oder Diagonale zu legen, hat gewonnen.

Krimskrams-Memo

Zunächst einmal werden etwa 10–15 verschiedene Sachen am Strand oder aus der Strandtasche zusammengesucht. Toll eignen sich: Steine, Muscheln, Sonnencreme-Tuben, Sonnenbrillen, Base-Caps, Schuhe, Haargummis, Badehosen etc. Die Sachen in den Sand legen und die Anordnung einprägen. Ein Spieler darf beginnen. Während die anderen sich umdrehen, lässt er ein Element verschwinden oder legt es an eine andere Stelle. Wer erkennt, was anders ist?

Kleiner Tipp: Wir haben Handyfotos als Beweis eingeführt, weil es sonst zu „Endlos-Diskussionen“ kam. 😊

Mal doch mal …

Ich male was in den Sand und wer zuerst errät, was es darstellt, hat gewonnen. Wer Zettel und Stift parat hat, kann im Vorfeld viele Ideen notieren, die realisiert werden sollen.

Flossen-Rennen

Hab ihr Taucherflossen dabei? Dann nutzt die doch mal für einen Wettlauf. Immer zwei Spieler treten gegeneinander an. Wer ist watschel-watschel-zuerst im Ziel?

Muschel-Zielen

Verschieden große Kreise in den Sand malen. Wem gelingt es, Muscheln oder kleine Steine direkt in die Kreise zu werfen. Wer den Wettkampf liebt, notiert Punkte dazu: Große Kreise = niedrige Punktzahl, kleine Kreise = hohe Punktzahl.

Rettungs-Taucher

Ein kleiner Eimer wird mit Steinen gefüllt und an einer Stelle, an der ihr noch gut stehen könnt, auf den Meeresboden gestellt. Jetzt heißt es: Steine retten, denn die bekommen da unten ja keine Luft. Also schnell tauchen und die Kerlchen nach oben holen.

Wer gelenkige Füße hat, kann auch versuchen, die Steine mit den Zehen aus dem Eimer zu angeln.

Stille Sandpost

Das macht mit vielen Kindern am meisten Spaß. Dazu setzt ihr euch hintereinander auf den Sand. Der Abstand zwischen euch darf nur so groß sein, dass ihr den Rücken eures Vordermannes gut erreichen könnt. Derjenige, der niemanden hinter sich sitzen hat, „malt“ mit dem Finger dem Vordermann etwas auf den Rücken. Das gefühlte Rückenbild wird nun wiederum an den davor Sitzenden übertragen. So geht es die Reihe weiter bis an die Spitze der Reihe. Die Person, die ganz vorn sitzt, malt das gefühlte Bild in den Sand. Was kommt da wohl am Ende heraus?

Noch kniffliger wird es, wenn Wörter auf den Rücken geschrieben werden – entstehen dabei Quatschwörter oder klappt das mit der stillen Post?

Gießkannen-Bilder

Mit dem Finger werden mehrteilige Bilder in den Sand gemalt, z.B. ein Haus mit einem Baum und einer Sonne. Jetzt werden die Bilder angemalt und zwar mit Wasser. Dafür kommt die Gießkanne zum Einsatz. Ziel ist es, nur die Inhalte der gemalten Formen mit Wasser zu füllen. Kein Spritzer sollte daneben gehen.

Wer hat was drunter?

Zugegeben, das Spiel ist ein bisschen gemein, aber es hat unseren Kindern sooo viel Spaß gemacht, dass es in dieser Liste nicht fehlen darf. Kommen neue Leute an den Strand, sind diese in der Regel ja noch mit Hose/Rock und T-Shirt bekleidet. Jetzt wird schnell gewettet, welche Badekleidung sie wohl drunter haben. Je ausgefallener die Vorschläge sind, desto witziger wird es: Trägt die Dame wohl einen gelben Bikini mit roten Punkten oder einen grünen Badeanzug mit Herzchen? Und wird der Herr mit dem Schnauzer wohl eine knappe blaue Badehose oder lange karierte Shorts beim Ausziehen entblößen? Und jetzt wisst ihr auch, warum ich eingangs schrieb, das Spiel sei gemein, denn wer will schon von einer Horde Kinder beim Ausziehen am Strand so genau beobachtet werden und live dabei sein, wenn diese in Freudengeheul ausbrechen, weil ihr Tipp gestimmt hat? Oder weil sich die Textil-Parade am Ende noch viel abenteuerlicher präsentiert, als es sich jede Fantasie ausmalen konnte.

Grätschen-Schwimmen

Hier fühlen wir uns ein bisschen wie Flipper. Denn zwischen den gegrätschten Beinen eines anderen Kindes hindurchzuschwimmen – das schaffen nur echte Delfine. Und wer es hinbekommt, dabei noch nicht einmal die Beine des Grätschers zu streifen, ist der Ober-Delfin.

Wasser-Eil-Transport

Für dieses Spiel werden zwei Eimerchen und zwei Badehosen (die ihr natürlich gerade nicht anhabt) gebraucht. Die beiden Eimer stehen nebeneinander in der Nähe des Wassers. Zwei Spieler treten gegeneinander an, nehmen mit der Badehose so viel Wasser wie möglich auf und füllen es in ihren Eimer. Welcher Eimer ist zuerst voll?

Na, wie findet ihr diese Ideen? Schreibt uns doch mal im Kommentar, welche euch besonders gut gefallen hat. Oder vielleicht habt ihr noch andere coole Ideen für Strandspiele? Dann schnell her damit! Wir sind schon sehr gespannt.

(DD)

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