Endlich Sommer ☀️ – am 21.06. ist Sommeranfang

Hach, wie herrlich, darauf freue ich mich schon soo lange, denn für mich ist Sommer einfach die schönste Jahreszeit. (Was ich im Sommer am liebsten mache, verrate ich euch ganz unten im Beitrag.) Und wie jedes Jahr frage ich mich, warum gerade dieser Tag als Sommeranfang gilt. Das kann so nicht weitergehen mit der Fragerei, also habe ich mich mal schlau gemacht.

Es gibt nicht nur einen einzigen Sommeranfang, sondern gleich drei!

Jawohl, denn der meteorologische Sommeranfang war schon längst, nämlich am 1. Juni. Die Meteorologen definieren den Zeitraum vom 1. Juni bis zum 31. August als Sommer. Das passt auch gut zu meiner Wahrnehmung.

Der astronomische Sommeranfang wird von der Stellung der Planeten bestimmt, genauer gesagt, von dem Zeitpunkt, an dem die Sonne senkrecht über dem Wendekreis der eigenen Erdhälfte steht und die Tage am längsten sind. Ah, jetzt verstehe ich, warum ausgerechnet direkt nach dem Sommeranfang die Tage wieder kürzer werden. In diesem Jahr findet der perfekte Sonnenstand am 21.6. exakt um 5:31 Uhr statt.

Also, dann werde ich an dem Morgen früh aufstehen und diesen Moment mit der Yoga-Übung „Sonnengruß“ feiern. Naja, bis ich mit allen zwölf Übungen durch bin, die zum Sonnengruß gehören, dauert es wohl ein Weilchen, aber man muss so ein Ereignis ja auch würdigen, nicht wahr?

Ach so, ihr fragt euch sicher, was der oben genannte dritte Sommeranfang ist: Das ist der kalendarische Sommeranfang und der ist deckungsgleich mit dem astronomischen, findet somit auch am 21. Juni statt, also ist es gar nicht ganz so verwirrend, wie es am Anfang aussieht.

Feste rund um die Sommersonnenwende

Und so wie ich die Sommersonnenwende mit dem Sonnengruß begehe, wird diese anderenorts mit anderen Events zelebriert.

In Deutschland wird rund um die Sommersonnenwende das Johannisfest gefeiert, das Johannes dem Täufer gewidmet wurde. Zu den Bräuchen gehört es auch, in der Johannisnacht um das Johannisfeuer (das die Sonne darstellen und Dämonen abwehren soll) zu tanzen. Manchmal springen Jungen und Mädchen auch über das Johannisfeuer, eine Mutprobe mit abergläubischem Hintergrund, denn das Feuer soll reinigen und vor Krankheiten schützen.

In Schweden wird seit 1953 das Midsommar-Fest gefeiert und ist nach Weihnachten das zweitgrößte Fest. Midsommar wird immer an dem Samstag begangen, der zwischen dem 20. und dem 26. Juni liegt. Der Freitag davor wird midsommarafton (Mittsommerabend) genannt. An diesem Abend stellen die Schweden einen mit grünen Blättern geschmückten Baumstamm auf. Am Samstag, dem midsommardag (Mittsommertag) werden meist zur Feier des Tages die ersten Jungkartoffeln zusammen mit Hering, Sauerrahm und Schnittlauch gegessen und auch Knäckebrot mit Käse gehören dazu.

In Dänemark und Norwegen wird am 23. Juni (der Vorabend des Johannistags) mit einem großen Feuer das Sankt-Hans-Fest gefeiert. Die Dänen verbrennen dabei auch eine Strohhexe, was symbolisch alles Böse fernhalten soll.

In Spanien treffen sich in der „Nacht des heiligen Johannes“ die Einwohner, die in der Nähe der Küste wohnen, am Strand zum Feiern. Um Mitternacht hüpfen alle in die Fluten und begrüßen so den Sommer – das sieht toll aus, wenn so viele Menschen gleichzeitig singend und lachend ins Wasser hüpfen.

So, jetzt wisst ihr, wie ihr den Anfang des Sommers schön feiern könnt.

Und hier zähle ich euch einmal auf, was ich im Sommer so gerne mache. Vielleicht sind da auch ein paar Anregungen für euch dabei:

Und was gehört für euch zum Sommer dazu? Sonne, Strand, Eisessen, Garten …? Schreibt uns doch in den Kommentaren was dazu, wir freuen uns darauf.

(DD)

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