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Vielleicht habt ihr es bei eurem letzten Spaziergang oder beim Blick in den Schulgarten schon bemerkt: Die Natur verändert sich.
Wenn die Sonne Kraft gewinnt, aber die Nächte noch kühl sind, passiert in der Natur etwas Großartiges. Denn während manche Tiere noch ihr Winter-Nickerchen halten, wagen sich die ersten „Frühlingsboten“ bereits aus ihren Quartieren.

Diese Zeit ist ideal, um gemeinsam mit Kindern den Blick für die Details zu schärfen. Wer brummt da so laut? Warum leuchtet dieser Falter so gelb? Und wo wollen die Kröten eigentlich alle hin?Frühlingsboten
Sie sind die unangefochtenen Stars der ersten Sonnenstunden. Und wer genau hinschaut, entdeckt faszinierende Überlebensstrategien.
Kein anderer heimischer Schmetterling wird so alt wie der Zitronenfalter (bis zu 12 Monate!). Und dabei überwintert er einfach im Freien, oft völlig ungeschützt an einem Blatt oder Zweig. Ein natürliches „Frostschutzmittel“ (Glycerin) in seinem Blut verhindert, dass er bei Minusgraden einfriert.
… dass die knallgelben Zitronenfalter zu den ersten Schmetterlingen des Jahres gehören? Sie erwachen meist ab März aus ihrer Winterstarre. Die Männchen wachen zuerst auf, um die besten Plätze für die Partnerwahl zu besetzen.
Die blassgelben, fast weißen Weibchen folgen erst in den nächsten Wochen. Als erste Kraftnahrung dienen ihnen jetzt die flauschigen Weidenkätzchen und der Nektar von Frühblühern.Frühlingsboten

Sie sieht aus wie eine zu groß geratene, tiefschwarze Hummel mit bläulich schimmernden Flügeln. Als unsere größte heimische Wildbiene ist sie ein echtes Kraftpaket.
Darüber hinaus sind derzeit auch noch diese Insekten aktiv (ein kleiner aber feiner Bruchteil der über 33.000 Insektenarten Deutschlands).

Sowohl am Boden als auch hoch oben in der Luft herrscht aktuell Hochbetrieb.

Sobald es nachts feucht und über 5 Grad warm ist, begeben sich Erdkröten, Frösche und Molche auf ihre oft gefährliche Reise zu den Laichgewässern. Die Tiere machen sich dann auf den Weg zu genau dem Gewässer, in dem sie selbst aufgewachsen sind und sich von einer Kaulquappe in einen Frosch oder eine Kröte verwandelt haben.
Zwei Strategien für ein Ziel: In der Welt der Erdkröten gibt es im Vorfrühling zwei spannende Verhaltensweisen zu beobachten:
Da Straßen diese uralten Wanderwege durchkreuzen, laufen die Tiere bei ihrer Wanderung oft unkontrolliert auf die Fahrbahn. Tierschützer verhindern dies mit den grünen Krötenzäunen und Eimern am Wegrand. Die Tiere werden dann ein- bis zweimal am Tag eingesammelt und sicher über die Straße getragen – ein tolles Projekt, bei dem Kinder oft hautnah miterleben können, wie Naturschutz funktioniert.

In den Baumwipfeln und auf den Schornsteinen beginnt die Arbeit:
Nutzt das milde Wochenende für eine „Natur-Safari“:
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Mit unserem Forscher-Equipment macht das Natur-Entdecken gleich doppelt so viel Spaß.
Für echten Durchblick: Mit einer Riesenbecherlupe lassen sich Insekten sicher und nah betrachten.
Distanz Beobachter: Für Störche und scheue Vögel sind Ferngläser für Kinder ideal.
Kurzzeitiges Zuhause: Mit unseren Insektenboxen im 2er-Set lassen sich kleine Krabbler prima beobachten.
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Man muss nicht weit reisen, um Naturwunder zu erleben. Holzbienen oder Zitronenfalter lassen sich im März schon direkt vor unserer Haustür entdecken. Und wie es sich für echte Frühlingsboten gehört, zeigen sie uns, wann der Frühling die Startlöcher gräbt.
Habt ihr dieses Jahr schon einen Zitronenfalter entdeckt?
Oder habt ihr vielleicht schon die imposante Holzbiene an einer sonnigen Hauswand gesehen? Erzählt uns von euren ersten Frühlings-Beobachtungen in den Kommentaren!
Herzliche Grüße, euer ALS-Team
(21.03.2026/MP)
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