Bio-Pilze zum Selbstzüchten

Ich mache für euch den Praxis-Test / Teil 1

Wir wollen euch nur versprechen, was wir auch halten können. Deshalb werden Programm-Neuheiten bei uns immer mehrfach gecheckt. Beim Thema Bio-Pilze zum Selbstzüchten wurde auch ich mal wieder als Tester eingeteilt – und ich bin echt gespannt, ob das Ganze bei mir im Keller auch wirklich klappt.

Kommt mit auf meine allererste Pilzzucht-TourIMG 2015 min

Da steht er also vor mir: Der Karton, in dem alles drin sein soll, was ich für das Züchten meiner Bio-Champignons brauche. 30 cm breit, 24 cm hoch und 20 cm tief ist er und rehbraun wie die meisten anderen Verpackungen, die ich so kenne. Obendrauf noch ein großes Etikett. Das war’s.

Mein erster Gedanke: Spektakulär sieht anders aus. Aber es geht ja schließlich nicht ums Drumherum. Der Held ist das, was in der Kiste steckt und damit das Erlebnis, die Pilzwerdung Schritt für Schritt zu begleiten.

Mal schauen, was alles drinsteckt

Also her mit dem Cutter, Auspacken ist angesagt. Ssssst, ssssst, ssssst gehts damit oben und an den Seiten durch die Klebestreifen. Jetzt noch schnell die Kartonlaschen nach außen klappen und nachgeschaut. Als Erstes fällt mir eine Anleitung im DIN-A5-Format in die Hand. Doch die lege ich erstmal zur Seite und checke den Rest des Inhalts.

Da wären zwei gefüllte Beutel. Der eine enthält Deckerde. Der andere ist mit Champignonsubstrat gefüllt, das bereits mit Pilzmyzel besiedelt ist. Zu guter Letzt finde ich noch eine mit Belüftungslöchern versehene Abdeckfolie.

Wie das alles zusammenpasst, wird mir bestimmt die Anleitung verraten, die ich mir deshalb gleich mal schnappe, durchblättere und sofort mit der Vorbereitung anfange.

Stationen 1 und 2: Vorbereitung und Besiedelung

Ich erfahre, dass sich alles im Lieferkarton abspielen wird. Heißt für mich: Platzwechsel sind kinderleicht möglich, denn ich kann den Kasten einfach hin- und hertragen – zum Beispiel von einem eher warmen an einen etwas kühleren Ort.

Doch zurück zur Vorbereitung. Der große Beutel mit dem Pilzsubstrat verbleibt in der Kiste. Seine Ecken werden lediglich nach oben gezogen und über die aufgestellten Laschen des Kartons gestülpt. Klingt echt einfach und ist auch so.

Als Nächstes schüttle ich die Deckerde aus ihrer Verpackung und verteile sie gleichmäßig über dem Pilzsubstrat. Deckerde noch ganz leicht andrücken, die Beutelecken wieder von den Kartonlaschen runternehmen und den Beutel ins Kartoninnere zusammenfalten. Das war es an Vorbereitungen. Jetzt beginnt die Besiedelungsphase.

Damit das Projekt Bio-Pilze zum Selbstzüchten erfolgreich ablaufen kann, muss ich den Karton an einen warmen Ort bringen. Warm heißt mindestens 20 °C bis max. 24 °C. Da kommt mir sofort der Heizungskeller in den Sinn. Dort soll das Pilzmyzel in den nächsten 2–3 Wochen die Deckschicht mit Pilzmyzelfäden durchwuchern. Mit etwas Glück, sollen die ersten nach ca. 5 Tagen zu sehen sein.

Extra Bild für Pilze züchtenBio-Pilze zum Selbstzüchten … Fortsetzung folgt

Ich bin gespannt, welche Überraschungen das Pilzkästchen für mich in nächster Zeit bereithält. Ich werde es – wie in der Beschreibung empfohlen – alle zwei Tage kontrollieren und euch natürlich weiter berichten. Bis dahin drückt mir bitte die Daumen, dass alles klappt und ich schon bald die ersten eigenen Bio-Champignons ernten kann wie auf dem Bild.

Apropos ernten

Hier gibts noch mehr Gesundes zum Anpflanzen, Ernten und Schnabulieren: Tomaten, Petersilie, Basilikum, Kopfsalat, Paprika, Radieschen, Schnittlauch, Thymian.

Und wenn ihr einen Grüne-Daumen-Booster braucht, ist ein Gewächshaus (egal, ob groß oder klein) für Zuhause ein super Geheimtipp.

Und wenn ihr Gemüsefans seid, gefallen euch sicher die beiden veganen Rezepte hier.

(WH)

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