Abonniere unseren Newsletter
Jetzt anmelden und über Angebote, Neuheiten & Basteltipps vom ALS-Verlag immer als Erstes informiert sein!
„Hey, das ist unfair! Die kleine Blaumeise bekommt ja gar nichts ab!“
Aufgeregt sitzen Svea und Angelina am Kinderzimmerfenster und beobachten das bunte Treiben am Futterhäuschen. Während sich die größeren Vögel munter an den Körnern bedienen, hat es die kleine Blaumeise nicht ganz so leicht. Kaum landet sie auf dem Futterbrett, wird sie schon wieder verscheucht.
„Können wir nicht auch etwas nur für die kleinen Vögel machen?“, fragen die beiden.
Eine gute Idee! Vögel füttern im Herbst und Winter – das ist nicht nur ein schönes Naturerlebnis für die ganze Familie, sondern kann unseren gefiederten Gartenbewohnern auch helfen. Denn gerade wenn die Tage kürzer und die Nächte kälter werden, können sie zusätzliche Energie gut gebrauchen.
Doch welches Futter ist eigentlich das richtige? Wann sollten wir Vögel füttern? Und wie können wir ihnen helfen, gut durch Herbst und Winter zu kommen?
Wir haben uns schlaugemacht – und nebenbei eine kleine Vogelfutter-Werkstatt eröffnet!


Während viele Zugvögel im Herbst ihre Reise in wärmere Regionen antreten, bleiben andere das ganze Jahr über bei uns. Dazu gehören beispielsweise Meisen, Spatzen, Amseln und Rotkehlchen.
Und die haben im Winter einiges zu leisten!
Schließlich können sie sich nicht einfach eine dicke Winterjacke anziehen. Stattdessen schützt sie ihr Gefieder vor der Kälte. Indem sie ihre Federn aufplustern, entsteht eine isolierende Luftschicht, die dabei hilft, die Körperwärme zu halten.
Doch das kostet Energie. Und die müssen sich unsere gefiederten Freunde jeden Tag aufs Neue über ihre Nahrung beschaffen.
Im Herbst finden viele Vögel noch Beeren, Samen, Früchte und Insekten. Mit sinkenden Temperaturen wird die Nahrungssuche jedoch zunehmend schwieriger. Besonders bei Schnee und Frost sind manche natürlichen Futterquellen kaum noch erreichbar.
Eine gut angelegte Futterstelle kann dann eine wertvolle Ergänzung zum natürlichen Nahrungsangebot sein.
Übrigens: Ihr müsst nicht warten, bis der erste Schnee fällt. Schon im Herbst könnt ihr eure Futterstelle vorbereiten und bei Bedarf mit der Fütterung beginnen.

Wer schon einmal ein Futterhäuschen beobachtet hat, weiß: Hier treffen die unterschiedlichsten Gäste aufeinander. Und wie bei uns Menschen hat jeder seine eigenen Vorlieben.
Grundsätzlich unterscheiden wir bei unseren heimischen Gartenvögeln zwischen Körnerfressern und Weichfutterfressern. Einige Arten, darunter Meisen, bedienen sich an beiden Angeboten.
Spatzen, Finken und andere Körnerfresser besitzen kräftige Schnäbel, mit denen sie Samen und Kerne öffnen können.
Besonders beliebt sind:
Amseln und Rotkehlchen bevorzugen eher weiche Nahrung. In der Natur suchen sie beispielsweise nach Insekten, Würmern, Beeren und Früchten.
An einer geeigneten Futterstelle freuen sie sich unter anderem über:

Meisen sind echte Alleskönner! Im Sommer stehen vor allem Insekten und ihre Larven auf dem Speiseplan. Im Winter greifen sie auch gerne zu energiereichen Samen und Fettfutter.
Besonders praktisch: Meisen sind kleine Akrobaten. Sie können sich geschickt an Zweigen, Futterspendern und Futterglocken festhalten – manchmal sogar kopfüber!
Genau diese Fähigkeit wollen wir uns für unser kleines Bastelprojekt zunutze machen.
Fertige Meisenknödel gibt es natürlich zu kaufen. Allerdings werden manche Produkte noch immer in Plastiknetzen angeboten. Darin können sich Vögel mit ihren Füßen verfangen. Außerdem landet das Plastik später möglicherweise als Müll in der Natur.
Warum also nicht einfach selbst Vogelfutter herstellen?
Das macht Kindern Spaß, ist unkompliziert und bietet jede Menge Möglichkeiten zum kreativen Gestalten.
Svea und Angelina sind jedenfalls sofort begeistert. Während ich die Zutaten besorge, machen sich die beiden schon an die Vorbereitung unserer Futterstation.
Drei alte Tontöpfe haben wir noch im Keller gefunden. Perfekt! Die bekommen erst einmal einen neuen Anstrich. Dazu kommen eine kleine Futterstation aus Holz und verschiedene Formen für unsere selbst gemachten Vogelsnacks.










Tipp: Das verwendete Fett sollte beim Abkühlen fest werden. Die richtige Konsistenz ist wichtig, damit die Vogelsnacks später nicht auseinanderfallen.
Und dann heißt es: Wer entdeckt den ersten gefiederten Gast?
Ihr möchtet nicht nur Vogelfutter selber machen, sondern auch eine passende Futterstelle gestalten? Dann haben wir noch eine schöne Bastelidee für euch!
In unserem Video zeigen wir euch Schritt für Schritt, wie ihr ein Futterhaus für eure gefiederten Gartenbesucher basteln könnt. Ein tolles Kreativprojekt für Kinder, das Bastelspaß und Naturerlebnis miteinander verbindet.
Schaut euch unser Bastelvideo an und legt gleich los!
Anmerkung der Redaktion: Wenn in einen Baum genagelt werden muss, bitte nur rostfreie Alu-Nägel nutzen, da sie das Baumgewebe schonen und später bei eventuellen Baumfällarbeiten die Sägeblätter nicht zerstören – oder noch besser ganz auf Nägel verzichten und den Kasten mit Kokosstrick oder einem gepolsterten Drahtbügel anbringen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Ein reich gedecktes Vogelbuffet ist eine tolle Sache. Doch damit sich unsere kleinen Gäste beim Fressen wohlfühlen und gesund bleiben, kommt es auch auf den richtigen Standort an.
So schön unsere selbst gemachten Meisenknödel auch sind: Die beste Unterstützung für Vögel beginnt nicht erst am Futterhäuschen.
Schon im Herbst können wir viel dafür tun, dass unsere gefiederten Nachbarn auch im Winter natürliche Nahrung finden.
Und dafür müssen wir manchmal sogar weniger tun!
Denn während wir Menschen unsere Gärten gerne winterfest und ordentlich machen, freuen sich Vögel über ein bisschen Wildnis.
Abgeblühte Sonnenblumen und andere samenreiche Pflanzen dürfen ruhig bis zum Frühjahr stehen bleiben. Heimische Sträucher mit Beeren bieten wertvolles Futter und Laubhaufen beherbergen kleine Tiere, nach denen manche Vogelarten auch im Winter suchen.
Unser Tipp: Lasst in eurem Garten eine kleine wilde Ecke entstehen. Dort finden nicht nur Vögel Nahrung, sondern auch viele andere Tiere Unterschlupf.
Selbst ein Balkon lässt sich mit geeigneten heimischen Pflanzen und einer kleinen, sicheren Futterstelle vogelfreundlicher gestalten.
Und was passiert, wenn das selbst gemachte Vogelfutter endlich draußen hängt?
Dann lässt sich der Erfolg schon bald beobachten! Besonders die Meisen interessieren sich meist schnell für die neuen Futterglocken. Geschickt klammern sie sich daran fest und picken kleine Stückchen aus der Mischung.
Auch andere Futterplätze werden fleißig besucht und es gibt viel zu entdecken. Wer kommt zuerst? Welcher Vogel traut sich an die Futterglocke? Und warum streiten sich manche Besucher, während andere friedlich nebeneinander fressen?
Genau solche Beobachtungen machen die Vogelfütterung zu einem wunderbaren Naturprojekt für Kinder – ob zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule.
Und wer genauer hinschaut, entdeckt noch viel mehr! Welche Vögel besuchen eigentlich unsere Futterstelle? Wie lassen sich die verschiedenen Arten unterscheiden? Und welche spannenden Verhaltensweisen können wir beobachten?
Das verraten wir euch am Samstag in unserem nächsten Blogbeitrag rund ums Vögel beobachten. Mit dabei: unser kostenloser Vogel-Forscherpass, mit dem kleine Naturforscher ihre Entdeckungen festhalten können!
Vögel im Herbst und Winter zu füttern, ist eine schöne Möglichkeit, die Natur direkt vor der eigenen Haustür zu erleben. Mit geeignetem Futter, sauberen Futterstellen und einem sicheren Standort können wir heimische Gartenvögel unterstützen.
Noch besser ist es, wenn wir ihnen gleichzeitig natürliche Lebensräume mit Sträuchern, Samenständen und wilden Gartenecken bieten.
Und unsere selbst gemachten Meisenknödel? Die Sorgen nicht nur für einen gut besuchten Futterplatz, sondern auch für jede Menge Bastelspaß und spannende Beobachtungen.
Also, ran an die Körner und viel Freude mit euren gefiederten Wintergästen!
(04.11.2026/MP)
Wollt ihr noch mehr spannende Naturphänomene und heimische Tiere mit Kindern entdecken? Klickt euch durch unsere Blog-Reihe Kinder-Fragen einfach erklärt! und erfahrt zum Beispiel, wohin unsere Zugvögel im Herbst fliegen oder wie Igel, Eichhörnchen und andere Tiere durch die kalte Jahreszeit kommen.
Alles für eure gefiederten Freunde und die eigene Entdecker-Werkstatt – von kindgerechtem Futterhaus-Bausatz und zu Becherlupe und Fernglas für die Vogelbeobachtung – findet ihr direkt bei uns im Shop.
Welche Vögel lassen sich an eurer Futterstelle am häufigsten blicken – die flinken Blaumeisen, freche Spatzen oder hungrige Amseln? Teilt eure Schnappschüsse gerne mit uns auf Facebook oder Instagram unter dem Hashtag #alsverlag und markiert uns auf euren Fotos. Wir freuen uns riesig auf eure Eindrücke aus der Vogel-Werkstatt!
Das gemeinsame Reden über Abwesende dient oft als sozialer Klebstoff. Es erzeugt auf schnelle Weise ein Wir-Gefühl, kann jedoch Außenstehende kränken und Gruppen verunsichern.
Das hängt von der Vogelart ab. Körnerfresser wie Spatzen und Finken mögen Sonnenblumenkerne und andere Sämereien. Weichfutterfresser wie Amseln und Rotkehlchen bevorzugen beispielsweise Obst, Beeren und geeignetes Weichfutter. Meisen fressen im Winter gerne Samen und energiereiches Fettfutter.
Ja! Mit fest werdendem Kokosfett oder geeignetem Talg und einer Körnermischung lassen sich Meisenknödel und Futterglocken herstellen. Kinder können beim Mischen und Gestalten helfen. Das Erhitzen des Fettes sollten jedoch immer Erwachsene übernehmen.
In Plastiknetzen können sich Vögel mit ihren Füßen verfangen und verletzen. Außerdem können die Netze als Müll in der Natur landen. Besser sind Futterglocken, geeignete Futterhalter oder selbst gemachte Vogelsnacks ohne Plastiknetz.
Wählt einen übersichtlichen, möglichst katzensicheren und wettergeschützten Platz. Das Futter sollte trocken bleiben und nicht durch Vogelkot verschmutzen. Besonders hygienisch sind geeignete Futtersilos. Offene Futterhäuser müssen regelmäßig gereinigt werden.
Nein, Brot ist als Vogelfutter ungeeignet. Auch gesalzene Lebensmittel und gewürzte Speisereste gehören nicht ins Futterhäuschen. Bietet stattdessen geeignetes Wildvogelfutter an, das auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Vogelarten abgestimmt ist.
Ein naturnaher Garten bietet Vögeln wichtige Nahrungsquellen und Rückzugsorte. Lasst samenreiche Pflanzen stehen, pflanzt heimische Sträucher mit Beeren und schafft wilde Gartenecken. Auch eine flache, saubere Wasserschale kann im Winter hilfreich sein.
Quellen und weiterführende Informationen
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen