Abonniere unseren Newsletter
Jetzt anmelden und ĂŒber Angebote, Neuheiten & Basteltipps vom ALS-Verlag immer als Erstes informiert sein!
Wer wĂŒrde eine Unterwasser-Challenge gewinnen: ein Mensch oder ein Fisch? Die Antwort ist eindeutig. Wir schaffen unter Wasser vielleicht ein oder zwei Minuten. Ein Fisch? Der bleibt einfach dort â sein ganzes Leben lang! Wie macht er das, ohne nach Luft zu schnappen oder zu ertrinken?
Wenn ihr euch schon immer gefragt habt, wie atmen Fische unter Wasser, ohne jemals nach Luft zu schnappen oder zu ertrinken, dann kommt jetzt mit auf eine spannende Entdeckungsreise unter die WasseroberflÀche.
Die Antwort lautet: Ja, unbedingt! Genau wie wir Menschen, Hunde oder Vögel brauchen auch Fische Sauerstoff zum Leben. Sauerstoff hilft
dem Körper dabei, aus der Nahrung Energie zu gewinnen.
Der Unterschied ist nur: Wir holen uns den Sauerstoff aus der Luft. Fische dagegen nutzen den Sauerstoff, der sich im Wasser befindet.
Fische atmen nicht mit einer Lunge wie wir Menschen, sondern mit besonderen Atmungsorganen: den Kiemen. Wenn ihr seitlich an den Kopf eines Fisches schaut, seht ihr dort zwei kleine Klappen. Das sind die Kiemendeckel.
Darunter liegen die eigentlichen Kiemen versteckt. Sie bestehen aus vielen feinen, roten BlĂ€ttchen und Fransen, die dicht an dicht nebeneinanderstehen â Ă€hnlich wie die Borsten einer sehr feinen BĂŒrste oder die Seiten eines Buchs.
Dass die Kiemen knallrot sind, hat einen wichtigen Grund: Sie sind von winzigen BlutgefĂ€Ăen durchzogen. Und genau dieses Blut nimmt den Sauerstoff aus dem Wasser auf!
Das Atmen unter Wasser ist eine echte Meisterleistung der Natur. So lÀuft es ab:

Doch wie gelingt es dem Fisch mit dieser Methode genug Sauerstoff zu bekommen? SchlieĂlich ist im Wasser viel weniger Sauerstoff enthalten als in der Luft!
Hier nutzt der Fisch einen genialen Physik-Trick: das Gegenstromprinzip. Das bedeutet: Das Wasser flieĂt in die eine Richtung ĂŒber die Kiemen, und das Blut im Inneren der Kiemen flieĂt genau in die entgegengesetzte Richtung! Dadurch kann das Blut besonders viel Sauerstoff aus dem Wasser aufnehmen.
Vielleicht habt ihr schon einmal beobachtet, dass Fische im Sommer manchmal schneller âatmenâ (also ihr Maul schneller öffnen und
schlieĂen) als im Winter. Das liegt an der Wassertemperatur:
Es klingt erst einmal seltsam: An der Luft gibt es doch viel mehr Sauerstoff als im Wasser. Warum kann ein Fisch drauĂen nicht einfach weiteratmen?
Die ErklĂ€rung ist ganz einfach: Im Wasser werden die feinen KiemenblĂ€ttchen vom Wasser getragen und schwimmen locker auseinander â wie Haare unter Wasser. Sobald der Fisch aber an der Luft ist, werden die feinen Kiemen nicht mehr vom Wasser gestĂŒtzt.
An der Luft fallen die feinen KiemenblÀttchen zusammen und kleben aneinander. Dadurch kann kaum noch Sauerstoff aufgenommen werden. Der Fisch erstickt an der Luft, obwohl um ihn herum ganz viel Sauerstoff ist!
Wer genau hinschaut, kann die Geheimnisse der Fischatmung sogar selbst entdecken.

Unter Wasser atmen â was fĂŒr uns wie Zauberei klingt, ist fĂŒr Fische ganz normal: Wasser rein, Sauerstoff raus â und weiter geht die Reise durchs nasse Zuhause. Wenn ihr das nĂ€chste Mal einen Fisch seht, könnt ihr sagen: âIch weiĂ, was du da machst â du tankst gerade Sauerstoff aus dem Wasser!â
(30.07.2026/LF)
Wenn eure Nachwuchs-Forscher jetzt so richtig im Entdecker-Fieber sind, klickt euch durch unsere âEinfach erklĂ€rtâ Reihe hier im Blog!
Damit kleine Biologen am Teich oder Aquarium optimal ausgerĂŒstet sind, stöbert gerne durch unseren Shop â dort warten Becherlupen, Entdecker-Sets und praktisches Zubehör auf euch.
Habt ihr schon die Kiemendeckel bei euren Fischen beobachtet oder BlÀschen an den Wasserpflanzen entdeckt? Schickt uns eure Fotos oder berichtet uns auf Facebook und Instagram davon! Wir freuen uns riesig, wenn ihr uns folgt und eure Entdeckungen mit uns teilt.
Fische atmen nicht mit einer Lunge, sondern mit ihren Kiemen. Diese liegen gut geschĂŒtzt unter den Kiemendeckeln an beiden Kopfseiten und bestehen aus feinsten, stark durchbluteten BlĂ€ttchen, die dem vorbeiströmenden Wasser den Sauerstoff entziehen.
Im Wasser werden die feinen KiemenblÀttchen vom Auftrieb getragen und bleiben weit aufgefÀchert. An der Luft fehlt dieser Halt, sodass die Kiemen sofort zusammenkleben. Dadurch verkleinert sich die OberflÀche drastisch und der Fisch kann keinen Sauerstoff mehr aufnehmen.
Das Gegenstromprinzip ist ein cleverer Mechanismus der Natur. Das Wasser flieĂt in die eine Richtung ĂŒber die Kiemen, wĂ€hrend das Blut im Inneren genau in die entgegengesetzte Richtung strömt. So kann das Blut dem Wasser maximal viel Sauerstoff entziehen.
Nein, Wale und Delfine sind SĂ€ugetiere und besitzen Lungen wie wir Menschen. Sie können nicht unter Wasser atmen, sondern mĂŒssen in regelmĂ€Ăigen AbstĂ€nden an die WasseroberflĂ€che kommen, um ĂŒber ihr Blasloch frische Luft zu tanken.
Sie mĂŒssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die SchaltflÀche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die SchaltflÀche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die SchaltflÀche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die SchaltflÀche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die SchaltflÀche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen