Abonniere unseren Newsletter
Jetzt anmelden und über Angebote, Neuheiten & Basteltipps vom ALS-Verlag immer als Erstes informiert sein!
Winter bedeutet für viele auch Skiurlaub! So auch für meine Schwester und meine Nichten. Wieder zu Hause, erzählten sie mir, wie toll es war, im Schnee herumzutollen und dass es so viel geschneit hatte, dass morgens in schöner Regelmäßigkeit die Pisten kontrolliert werden mussten.
Das brachte mich auf die Idee, doch mal den Beruf des Lawinen-, Pisten- und Rettungsdienst in unserer Blogserie vorzustellen.

Damit sich Winterportfans sicher fühlen und unbesorgt im Schnee herumtoben können, gibt es den Pisten- und Rettungsdienst. Wer dort arbeitet, ist ein echter Schutzengel in Skigebieten, denn diese Menschen sorgen dafür, dass die Hänge und Pisten sicher genutzt werden können, sie helfen verletzten Personen und passen auf, dass keine Lawinen abgehen.
Jeden Morgen, bevor die ersten Skifahrer auf die Piste dürfen, beginnt der Tag der Pistenretter. Sie kontrollieren die Pisten auf Hindernisse, sichern Gefahrenstellen ab und beobachten die Schneeverhältnisse.
Tagsüber patrouillieren sie auf Skiern oder mit dem Schneemobil durch ihr Gebiet und sind immer bereit, Verletzten zu helfen. Sie leisten Erste Hilfe, transportieren Verletzte mit dem Rettungsschlitten ab und alarmieren bei Bedarf den Rettungshubschrauber.


Lawinenretter in Deutschland arbeiten vor allem in den bayerischen Alpen, da dort die Lawinengefahr am größten ist. Hier sind einige Gebiete, in denen sie im Einsatz sind:
Auch wenn die Lawinengefahr in anderen deutschen Mittelgebirgen geringer ist, gibt es auch dort in schneereichen Wintern Lawinenabgänge. Die Bergwacht ist bundesweit im Einsatz und kann auch in diesen Gebieten im Notfall eingreifen.

Auch wenn im Sommer kein Schnee liegt, haben Lawinenretter viel zu tun! Sie nutzen die Zeit, um ihre Ausrüstung zu checken und sich in Trainings fit zu halten. Außerdem kümmern sie sich um die Wanderwege und helfen bei Notfällen in den Bergen – denn auch im Sommer kann man in den Bergen in Gefahr geraten. Manche Lawinenretter arbeiten im Sommer sogar als Bergführer und zeigen Wanderern die schönsten Plätze in den Bergen.

Lawinenretter sind echte Helden! Aber was brauchen die Rettungskräfte eigentlich, um diesen spannenden Beruf ausüben zu können? Klar, das Skifahren ist eine wichtige Voraussetzung. Aber es gibt noch mehr wichtige Fähigkeiten und Eigenschaften, die ein Lawinenretter mitbringen sollte?
Lawinenretter arbeiten oft unter extremen Bedingungen und sind dabei erheblichen Gefahren ausgesetzt. Zu den Risiken gehören die Möglichkeit von Nachlawinen, die durch die Rettungsarbeiten selbst ausgelöst werden können, sowie die Herausforderungen, die durch ungünstiges Wetter, schlechte Sicht und extreme Kälte entstehen.

Neben den physischen Gefahren birgt der Beruf des Lawinenretters auch emotionale und psychologische Herausforderungen. Die Konfrontation mit Unfällen und Todesfällen kann belastend sein, und Lawinenretter müssen lernen, mit traumatischen Erlebnissen umzugehen.

Es gibt in Deutschland keine direkte Ausbildung, die sich ausschließlich auf den Beruf des Lawinenretters konzentriert. Die Aufgaben der Lawinenrettung werden in der Regel von Personen übernommen, die bereits eine andere Ausbildung im Bereich Bergwesen oder Rettungswesen absolviert haben.
Hier sind die gängigsten Wege, um in die Lawinenrettung einzusteigen:
Viele Lawinenretter haben auch eine Zusatzausbildung zum Lawinensprengmeister. Wichtig für die Lawinenrettung sind regelmäßige Fortbildungen und Übungen, um die Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem neuesten Stand zu halten.
In der Schweiz gibt es übrigens die Ausbildung zum „Fachmann/-frau im Pisten- und Rettungsdienst BP“. Diese Ausbildung vermittelt alle notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten. Es gibt auch verschiedene Kurse und Weiterbildungen im Bereich Lawinenkunde und Rettung.

Der Beruf des Lawinenretters hat für Kinder viele spannende Aspekte:

Lawinenhunde spielen eine wichtige Rolle bei der Lawinenrettung. Mit ihrer feinen Nase können sie Verschüttete auch unter mehreren Metern Schnee orten. Die Ausbildung zum Lawinenhund ist anspruchsvoll und zeitintensiv.
Grundsätzlich eignen sich viele mittelgroße bis große Hunderassen mit ausgeprägtem Spiel- und Beutetrieb, guter Kondition und hoher Arbeitsbereitschaft. Häufig werden folgende Rassen eingesetzt:
Es gibt aber auch viele Mischlinge, die erfolgreich als Lawinenhunde arbeiten. Wichtiger als die Rasse sind die individuellen Eigenschaften und die Eignung des Hundes.
Übrigens, bestimmt kennst du die Bilder von Bernhardinern, den großen Hunden mit dem Fässchen um den Hals. Man denkt oft, dass sie Lawinenhunde sind, aber das stimmt nicht. Sie sind dafür zu groß und schwer und ihr dickes Fell ist im Schnee nicht praktisch.
Die Bilder kommen von früher, als Bernhardiner Menschen geholfen haben, die sich in den Bergen verirrt hatten. Aber sie haben nicht wie heutige Lawinenhunde unter dem Schnee nach Verschütteten gesucht. Dafür gibt es andere Hunde, die kleiner und flinker sind und dafür extra ausgebildet werden.
Die Ausbildung zum Lawinenhund ist anspruchsvoll und dauert in der Regel 2-3 Jahre. Sie beginnt bereits im Welpenalter mit spielerischem Training und wird dann schrittweise aufgebaut.
Wichtige Ausbildungsinhalte:
Lawinenhunde werden vor allem in Bergregionen eingesetzt, in denen Lawinengefahr besteht. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Bergrettungsdienste und werden bei Lawinenabgängen alarmiert, um nach verschütteten Personen zu suchen.

Bei Lawinenverschüttungen ist Zeit der entscheidende Faktor. Nach 15 Minuten unter dem Schnee sinken die Überlebenschancen rapide. Lawinenhunde können mit ihrem feinen Geruchssinn und ihrer Schnelligkeit Leben retten, indem sie Verschüttete orten, bevor es zu spät ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, das Lawinenhunde unverzichtbare Helfer in den Bergen sind. Ihre Fähigkeiten und ihr unermüdlicher Einsatz machen sie zu wahren Lebensrettern in Notsituationen. Sie sind ein perfektes Beispiel für die beeindruckende Partnerschaft zwischen Mensch und Hund.
Es gibt einige Bücher und Filme, die sich mit dem Thema Lawinenrettung und dem Beruf des Lawinenretters beschäftigen. Hier ein paar Beispiele:
Es gibt viele Dokumentationen über Lawinen und Bergrettung, zum Beispiel auf YouTube oder in Mediatheken von Fernsehsendern und auf den Websites von Organisationen wie der Bergwacht oder dem Lawinenwarndienst findet man oft Berichte über Lawinenunglücke und Rettungseinsätze.
Dies alles kann Kindern und Jugendlichen einen spannenden Einblick in die Welt der Lawinenrettung geben und ihnen zeigen, wie wichtig dieser Beruf ist.
Der Beruf des Lawinenretters ist spannend, abwechslungsreich und sinnvoll. Wenn du die Berge liebst, gerne draußen bist und anderen Menschen helfen möchtest, ist dieser Beruf vielleicht genau das Richtige für dich!
Was denkst du? Wäre der Beruf des Lawinenretters etwas für dich?

(30.01.2025/MP)
In unserer Serie „Berufswünsche von Kindern – Wenn ich groß bin, werde ich …“ findet ihr spannende Infos und Tipps für euren Wunschberuf.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen