Hobby Horsing

Mal ganz ehrlich: Wer von euch hat schon mal was vom Hobby Horsing gehört? Sicher nur die wenigsten – und da geht es euch genauso wie mir. Bis vor kurzem wusste ich nichts vom Steckenpferd-Reiten und ich hätte mir auch nicht vorstellen können, dass es in Finnland, wo das Ganze seinen Ursprung haben soll, sogar offizielle Turniere und Meisterschaften gibt. Also habe ich mal nachgefragt und festgestellt, dass im Hobby Horsing eine ganze Menge Spaß für Groß und Klein drinsteckt.

Hobby Horsing kommt aus Finnland und begeistert inzwischen ganz Europa!Extra Bild für Blog Horsing 1

Doch von Anfang an: Beim Hobby Horsing wird nicht auf echten Pferden, sondern auf Steckenpferden geritten. Aufgrund seiner Ausgestaltungsmöglichkeiten ist Hobby Horsing für Eltern, Erzieher:innen und Lehrer:innen eine richtig tolle Sache, denn hier kommen Kinder spielerisch in Bewegung und ganz nebenbei wird ihre Begeisterung für das Thema Pferde geweckt.

Hobby Horsing fördert die körperliche und mentale Entwicklung von Kindern ab 3 Jahren

Horsing ist unglaublich vielseitig. Denn es vereint Gymnastik- und Akrobatik-Elemente und kombiniert Abläufe, wie wir sie vom Spring- und Dressurreiten kennen. Der Umgang mit dem Steckenpferd verspricht positiven Einfluss auf Körperbeherrschung, Gleichgewichtssinn und räumliches Vorstellungsvermögen. Außerdem soll er neben der Sprungkraft auch die Koordination verbessern und die Ausdauer steigern.

In den besonders bei den Mädchen sehr beliebten Trendsport Hobby Horsing können übrigens schon Kinder ab 3 Jahren einsteigen und deren Begeisterung hält oft bis ins Alter von 10-12 Jahren (und auch darüber hinaus) an.

Fehlt jetzt nur noch das Hobby-HorseExtra Bild für Blog Horsing

Wer beim Hobby Horsing mitmachen will braucht natürlich noch das passende Steckenpferd. „Profis“ lassen die im Spielwarenhandel erhältlichen Varianten links liegen und nähen den Pferdekopf entweder selbst oder lassen ihn von fingerfertigen Familienmitgliedern anfertigen. In der Regel trägt ein Hobby-Horse Trense, Vorderzeug, Halfter, Stricke und Fliegenohren. Wer dieses Zubehör nicht selbermachen will, kann auch ins Reiterfachgeschäft gehen und dort passende Trensen und Halfter für Mini-Shettys kaufen.

Für alle, die jetzt erst einmal schauen wollen, ob das Thema Hobby Horsing den eigenen oder den zu betreuenden Kindern wirklich Spaß macht, haben wir zum Schluss noch eine Bastelanleitung für ein Steckenpferd. Die ist fix umzusetzen und es werden dafür auch nur wenige Materialien benötigt.

Bastelanleitung

Es gibt viele Möglichkeiten, das eigene Steckenpferd zum Leben zu erwecken. Einfach und schnell gelingt eine Version aus Pappe. Folgende Materialien werden gebraucht:

Der Pferdekopf (siehe Vorlage) auf Tonkarton übertragen und doppelt ausschneiden. Beide Kopfhälften mit doppelseitigem Klebeband zusammenkleben und dabei am Halsende eine Öffnung für den Stab lassen. Danach Wackelaugen und eine Mähne aus Krepppapier ankleben. Damit der Stab gut im Pferdekopf hält, das Ende mit doppelseitigem Klebeband umwickeln und in die Öffnung stecken. Rechts und links der Öffnung das Ganze noch mit Tackerklammern fixieren.

Kuschel-Variante: Wer gerne ein plüschiges Pferdchen möchte, verwendet als Grundlage eine große Socke mit langem Schaft. Diese mit Füllwatte zum Pferdekopf gut ausstopfen und wie oben beschrieben mit dem Stock verbinden. Ohren, Mähne, Nüstern und Augen anbringen und natürlich darf auch das Zaumzeug nicht fehlen.

Übrigens geben wir die Anleitung auch gleich mal ganz direkt an unseren Bastelknirps Sarah weiter, die Pferde über alles liebt. Wir dürfen also gespannt sein, wie ihr Hobby-Horse aussieht.

(19.01.2022/WH)

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