Adventskalender basteln mit Kindern – 3 kreative Ideen voller Vorfreude

Bald beginnt sie wieder, die Zeit des Wartens, der Heimlichkeiten und der kleinen Überraschungen. Und was verkürzt die Tage bis zum Fest schöner als ein selbst gestalteter Countdown?

Ein gemeinsames Adventskalender basteln verbindet kreatives Werken mit riesiger Vorfreude und das in Kindergarten, Grundschule und Familie.

Ob ein verschneites Weihnachtsdorf, bunte Überraschungsbonbons oder eine fröhliche Wichtelrunde: Mit Pappe, Farben und etwas Fantasie entstehen ganz persönliche Unikate, die Kinderaugen Tag für Tag zum Leuchten bringen.

Adventskalender basteln aus Papphäusern, Papprollen und Umschlägen

Ein kleines Dorf zum Aufstellen, ein Korb voller Adventsbonbons oder lustige Wichtel an einer Leine: Unsere drei Ideen bieten unterschiedliche Möglichkeiten zum Gestalten und Dekorieren. Mit individuellen Farben, Mustern und kleinen Details wird jeder Kalender zu einem ganz persönlichen Begleiter durch die Adventszeit.

Ein kleines Weihnachtsdorf aus Papphäusern

Weihnachtsdorf aus Papphaeusern

Ein Häuschen mit roten Fenstern, eines mit einer großen Eingangstür und dazwischen ein winziges Postamt: Aus 24 Papphäusern entsteht ein ganzes Weihnachtsdorf. Hinter jeder Hausnummer wartet eine kleine Überraschung! Die fertigen Rohlinge bieten viel Platz für bunte Farben, aufgeklebte Fenster und weihnachtliche Muster.

 

Das braucht ihr:

24 Pappschachteln in Häuserform mit Deckeln, Bastelfarben und Pinsel oder Kreativmarker, buntes Tonpapier, Schere, Bastelkleber, einen Stift für die Zahlen oder Zahlenaufkleber von 1 bis 24

So geht’s:

  1. Farben auswählen: Als Erstes wird es bunt: Ob Rot, Grün und Weiß, fröhliche Regenbogenfarben oder sanfte Naturtöne – jedes Haus bekommt seinen eigenen Look.
  2. Häuser bemalen: Zunächst die Deckel abnehmen. Häuser und Deckel lassen sich getrennt voneinander am besten bemalen. Die Farbe dünn auftragen und anschließend gut trocknen lassen. Die Ränder, an denen die Deckel aufliegen, bleiben möglichst frei, damit sich die Schachteln später leicht öffnen und schließen lassen.
    Fenster und Türen gestalten: Nun entstehen Fenster und Türen aus buntem Tonpapier. Nach dem Ausschneiden werden sie auf die Häuser geklebt. Alternativ lassen sich die kleinen Details mit Kreativmarkern direkt aufmalen.
  3. Weihnachtliche Details ergänzen: Anschließend bekommen die Häuschen mit Papiersternen, aufgemalten Girlanden oder weißen Schneepunkten ihren weihnachtlichen Schmuck. Der Übergang zwischen Haus und Deckel bleibt dabei frei.
  4. Nummerieren und befüllen: Jetzt fehlen noch die Zahlen von 1 bis 24. Sobald sie gut sichtbar angebracht sind, können die Erwachsenen die Überraschungen hineinlegen und die Deckel aufsetzen.
  5. Das Dorf aufbauen: Zum Schluss werden die fertigen Häuser auf einer Fensterbank, einem Regal oder einer Kommode angeordnet. Locker verteilte Häuschen und kleine selbst gebastelte Papierbäume dazwischen machen die Weihnachtslandschaft besonders lebendig.

Spartipp:

Eine günstigere Alternative sind 24 blickdichte Papiertüten mit Standboden. Zunächst bekommen die flach liegenden Tüten aufgemalte oder aufgeklebte Fenster und Türen. Nach dem Befüllen wird der obere Rand zweimal umgefaltet. Als Dach dient jeweils ein mittig gefaltetes Rechteck aus Tonkarton, das etwas breiter als die aufgestellte Tüte ist. Eine Holzklammer hält Dach und Tütenverschluss zusammen – so lässt sich jedes Häuschen später leicht öffnen.

Gemeinschaftstipp:

In Kita oder Grundschule können die Kinder allein oder in kleinen Gruppen jeweils ein Haus gestalten. So entsteht ein Weihnachtsdorf, in dem jedes Gebäude anders aussieht. Die Großpackung enthält 40 Papphäuser mit Deckeln. Für einen Adventskalender werden 24 verwendet, die übrigen bleiben für weitere Bastelideen.

Weihnachtsdorf aus Papphaeusern 1

Bunte Adventsbonbons aus Papprollen

Adventsbonbons aus Papprollen

Diese Bonbons sind zum Auspacken da! In ihrem Inneren verstecken sich kleine Überraschungen, die das Warten auf Weihnachten versüßen. Mit farbenfrohen Papieren, Punkten, Sternen und bunten Bändern entsteht ein fröhlicher Adventskalender.

 

Das braucht ihr:

24 saubere, trockene Bastelrollen, beispielsweise zugeschnittene Küchenpapierrollen, Seidenpapier oder blickdichtes Geschenk- oder Bastelpapier, Schere, Klebestreifen, Geschenkband oder Wolle, Papier für Zahlenanhänger, Filzstifte, einen Korb oder eine große Schale

So geht’s:

  1. Papier zuschneiden: Zuerst wird für jede Rolle ein Stück Papier zugeschnitten. Es sollte einmal mit etwas Überlappung um die Rolle passen und an beiden Enden ungefähr eine Rollenlänge überstehen. Dünnes, gut formbares Papier eignet sich besonders gut.
  2. Rollen einwickeln: Anschließend jede Papprolle auf ein vorbereitetes Papierstück legen und darin einrollen. Ein Klebestreifen hält die überlappende Papierkante zusammen.
    Die erste Seite verschlieĂźen: Nun wird das ĂĽberstehende Papier an einem Ende vorsichtig zusammengerafft und mit einem Band zugebunden. Eine locker gebundene Schleife verhindert, dass das Papier einreiĂźt.
  3. Überraschungen einfüllen: Durch die noch offene Seite kommen kleine Überraschungen oder zusammengerollte Zettel hinein. Die Füllung sollte sich später leicht aus der Rolle herausnehmen lassen.
  4. Bonbons fertigstellen: Danach wird auch das zweite Ende mit einer Schleife verschlossen. Die Papierenden etwas auseinanderzupfen – schon entsteht die typische Bonbonform.
  5. Zahlen anbringen: Zum Schluss bekommen kleine Papieranhänger die Zahlen von 1 bis 24. An den Bändern befestigt, zeigen sie an, welches Adventsbonbon an welchem Tag geöffnet werden darf. In einem Korb oder einer großen Schale finden alle Bonbons ihren Platz.

Basteltipp:

Selbst gestaltetes Papier macht die Adventsbonbons besonders persönlich. Dafür lässt sich Packpapier vor dem Zuschneiden mit Sternen, Punkten oder Streifen bemalen oder bestempeln. Sobald die Farbe vollständig getrocknet ist, kann es weiterverarbeitet werden.

Weihnachtsdorf aus Papphaeusern 2

Eine Wichtel-Wäscheleine voller Überraschungen

Wichtel Waescheleine

Hier hängen 24 kleine Weihnachtshelfer nebeneinander! Die Wichtel bestehen aus Papierumschlägen und bringen jeden Tag eine neue Überraschung mit. Besonders gut passen kleine Geschichten, Rätsel oder Ideen für gemeinsame Adventsmomente hinein.

 

Das braucht ihr:

24 blickdichte Papierumschläge, buntes Tonpapier, weißes Papier für die Bärte, Schere, Bastelkleber, Filzstifte, eine stabile Schnur, 24 kleine Holzklammern, Zahlenaufkleber oder einen Stift zum Beschriften

So geht’s:

  1. Wichtelmützen ausschneiden: Als Erstes entstehen aus buntem Tonpapier 24 dreieckige Mützen. Ihre untere Kante sollte ungefähr so breit wie der jeweilige Umschlag sein.
  2. Bärte gestalten: Anschließend werden aus weißem Papier dreieckige oder unten abgerundete Bärte ausgeschnitten. Kleine Einschnitte vom unteren Rand aus geben ihnen einen fransigen Look.
  3. Nasen vorbereiten: FĂĽr die Wichtelnasen genĂĽgen kleine Kreise oder Ovale aus Tonpapier. Unterschiedlich groĂźe Nasen verleihen den Weihnachtshelfern ihren eigenen Charakter.
  4. Wichtel zusammensetzen: Nun die Umschläge mit der Vorderseite nach oben legen. Zuerst wird der Bart aufgeklebt, danach die Mütze mit etwas Überlappung. Ihre Spitze darf über den oberen Umschlagrand hinausragen. Die Nase findet mittig am Übergang zwischen Mütze und Bart ihren Platz. Die Verschlussklappe auf der Rückseite bleibt frei.
  5. Nummerieren und befüllen: Danach bekommen die Mützen die Zahlen von 1 bis 24. Die Überraschungszettel verschwinden im Inneren der Umschläge. Eingesteckte statt zugeklebte Verschlussklappen erleichtern später das Öffnen.
  6. Die Wichtel aufhängen: Zum Schluss wird die Schnur an einem geeigneten Platz sicher befestigt. Kleine Holzklammern halten die Wichtel am oberen Umschlagrand, sodass die Papiermützen nicht allein das Gewicht tragen. Auf zwei oder drei Reihen verteilt, findet der Kalender auch an einer schmaleren Wand Platz.

Basteltipp:

Punkte, Streifen und kleine Papiersterne machen die Mützen noch fröhlicher. Auch verschiedenfarbige Umschläge bringen Abwechslung in die Wichtelrunde.

Gemeinschaftstipp:

Jeder Wichtel kann eine Aktion für die ganze Gruppe mitbringen. Gemeinsam ein Winterbild malen, ein Weihnachtslied singen oder eine Geschichte hören – so wird aus dem Kalender ein tägliches Adventsritual.

Weihnachtsdorf aus Papphaeusern 3

Mehrere Adventskalender basteln? Eine Packung fĂĽr drei!

FĂĽr verschiedene Kita-Gruppen, Schulklassen oder Geschwister werden manchmal gleich mehrere Adventskalender gebraucht. Unser Pappschachteln-GroĂźpack mit 72 Schachteln reicht genau fĂĽr drei Adventskalender mit jeweils 24 Schachteln.

Die runden, ovalen, quadratischen und herzförmigen Schachteln in unterschiedlichen Größen lassen sich bemalen, bekleben und individuell verzieren. Zunächst werden jeweils 24 Schachteln auf einen Kalender verteilt. Nach dem Gestalten kommen die Zahlen von 1 bis 24 dazu. Anschließend können die Schachteln befüllt und auf einem Regal oder einer Kommode angeordnet werden.

Kleine Ăśberraschungen mĂĽssen keine Geschenke sein

Der Adventskalender ist fertig – aber was kommt hinein? Neben kleinen, altersgerechten Geschenken oder verpackten Naschereien ist auch gemeinsame Zeit eine schöne Füllung.

Wie wäre es mit diesen Ideen?

  • Gemeinsam Plätzchen backen
  • Eine gemĂĽtliche Vorleserunde machen
  • Sterne fĂĽr die Fenster basteln
  • Bei einem Spaziergang Weihnachtsdekoration entdecken
  • Ein Lieblingsspiel spielen
  • Eine Weihnachtskarte fĂĽr einen lieben Menschen gestalten

Auf kleine Zettel geschrieben, lassen sich die Aktionen auf die 24 Tage verteilen. Aufwendigere Unternehmungen passen am besten zu Tagen, an denen genĂĽgend Zeit dafĂĽr bleibt.

Für einen Kalender in Kita oder Grundschule eignen sich vor allem Aktionen, an denen alle Kinder teilnehmen können. Zettel für Wochenenden oder Schließtage lassen sich am nächsten gemeinsamen Tag öffnen. Bei essbaren Füllungen spielen mögliche Allergien und die Regeln der Einrichtung eine Rolle.

Gut zu wissen: Die Bastelideen sind für gemeinsames Arbeiten mit Erwachsenen gedacht. Jüngere Kinder brauchen je nach Können Unterstützung beim Schneiden, Falten und Binden. Schnüre werden außerhalb der Reichweite kleiner Kinder angebracht. Für eine beleuchtete Adventslandschaft eignen sich LED-Lichter.

Es wird weihnachtlich!

Ein Weihnachtsdorf auf der Fensterbank, ein Korb voller Adventsbonbons oder eine bunte Wichtel-Wäscheleine: Jeder dieser Kalender macht die Vorweihnachtszeit ein kleines Stück persönlicher. Und schon beim gemeinsamen Basteln beginnt die Vorfreude auf das erste Türchen.

(03.11.2026/MP)

Noch mehr Ideen fĂĽr eine kreative Adventszeit

Noch mehr Vorfreude aufs Basteln macht ein Blick in unseren neuen Adventsflyer. Dazu gibt es auf unserer Themenseite mit Advents-Ideen und hier im Blog viele weitere Anregungen – von kreativen Geschenkideen bis hin zu weihnachtlichen Deko-Projekten für Kita, Grundschule und Familie.

Alles, was ihr zum Basteln, Bemalen und Verschenken braucht, findet ihr direkt bei uns im Shop.

Welcher Adventskalender wird bei euch zum Begleiter durch die Vorweihnachtszeit – das bunte Weihnachtsdorf, die Adventsbonbons oder die fröhliche Wichtelrunde? Eure fertigen Kalender könnt ihr gerne auf Facebook oder Instagram mit dem Hashtag #alsverlag teilen und uns auf euren Fotos markieren. Wir freuen uns auf eure bunten Bastelwerke!

Viel Spaß beim Basteln und eine schöne Adventszeit!

 

Häufige Fragen zum Adventskalender-Basteln mit Kindern

Ab welchem Alter können Kinder beim Basteln mithelfen?

Bereits Dreijährige in der Kita bemalen Pappschachteln mit Fingermalfarben oder bekleben Umschläge mit bunten Schnipseln. Ältere Grundschulkinder schneiden Mützenformen eigenständig aus und nummerieren die 24 Tage selbst.

Welche FĂĽllungen eignen sich fĂĽr Kita-Gruppen und Schulklassen?

Gemeinsame Zeit ist oft die schönste Füllung: Gutscheine für ein zusätzliches Kreisspiel, eine gemütliche Vorleserunde bei Kerzenschein oder gemeinsames Plätzchenbacken stärken das Gruppengefühl ganz ohne Süßigkeiten.

Wie lassen sich Papphäuser am besten bemalen?

Acryl- und Bastelfarben oder deckende Kreativmarker eignen sich hervorragend für Pappmaché. Wichtig ist, die Deckel separat zu bemalen und die Aufsetzkanten frei zu lassen, damit die Schachteln leichtgängig bleiben.

Wie befestigt man eine Wichtelleine kindersicher?

Die Schnur sollte an zwei festen Wandpunkten straff gespannt und außerhalb der Reichweite unbeaufsichtigter Kleinkinder angebracht werden. Leichte Papierumschläge lassen sich problemlos mit kleinen Holzwäscheklammern fixieren.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Abonniere unseren Newsletter

Jetzt anmelden und ĂĽber Angebote, Neuheiten & Basteltipps vom ALS-Verlag immer als Erstes informiert sein!