Danke sagen fällt gar nicht schwer, oder?

Er kam so sicher wie das Amen in der Kirche: Der kurze Satz „Na, wie sagt man?“ Er kam, wenn sich die Verkäuferin über den Tresen beugte und ein Scheibchen Gelbwurst in meine Richtung hielt, obwohl ich Gelbwurst bis heute nicht mag.

Und er kam, wenn mir beim Verwandtenbesuch warme Milch „mit Haut drauf“ (igitt) vorgesetzt wurde, weil die – laut meiner Tante – doch sooo gesund sei. Der von meiner Mutter ausgesprochene Satz kam gefühlt bei tausendundeiner Gelegenheit. Und wie ich es von ihr gelernt hatte, antwortete ich dann auch mit dem kleinen Wörtchen „Danke“ oder mit seiner dreisilbigen Variante „Dankeschön“.

Was ich persönlich von den überreichten Dingen hielt und deshalb ab und an auch „büschn muksch“ war, konnte man zwar an Aussprachegeschwindigkeit, Tonfall und begleitender Mimik ablesen. Es schien die anderen aber nicht großartig zu stören. Ich fand das komisch, doch selbst in Phasen größter Muffeligkeit (ich sage nur „Milch mit Haut drauf“) fiel mir auf: Mein „Danke“ zauberte den mich umgebenden Erwachsenen immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

Danke sagen – sozialer Schmierstoff, der Positives bewirkt

Heute weiß ich: Das Wort „Danke“ zeugt nicht nur von Anstand, guter Erziehung und Respekt. Es ist auch ein ganz wichtiger sozialer Schmierstoff. Ein Dankeschön kostet mich nichts, kann im Zusammenleben mit anderen aber unglaublich viel Positives bewirken. Menschen, bei denen ich mich bedanke, zeige ich, dass ich ihr Tun und Handeln bemerke, anerkenne und es keinesfalls als selbstverständlich ansehe. Und auch für mich selbst hat das „Danke sagen“ etwas Gutes. Es macht mir deutlich, dass es Menschen gibt, die mir Aufmerksamkeit schenken und sich für das, was ich tue interessieren.

Es gibt viele Gelegenheiten, um von Herzen Dankeschön zu sagen

Ganz sicher kennt jeder von uns auch Leute, denen das Wörtchen „Danke“ nur sehr schwer über die Lippen kommt. Doch an denen sollten wir uns natürlich kein Beispiel nehmen. Viel besser ist es, sich das Bedanken sehr bewusst vorzunehmen und es lieber einmal mehr als einmal zu wenig zu tun. Wer dieses Rezept beherzigt, wird sehr schnell feststellen: „Danke“ ist ein Zauberwort, das man auch gerne einmal aufschreiben kann.

Wir beim ALS-Verlag bedanken uns bei unseren Kunden übrigens seit einiger Zeit mit Dankeschön-Karten. Davon kommt immer eine mit ins Paket und nach dem Anschauen lässt sich daraus dann ganz fix ein praktisches Lesezeichen machen.

Und wie sieht es bei euch aus? Wofür und womit sagt ihr Dankeschön? Lasst es uns gerne wissen. Das aus unserer subjektiven Sicht großartigste Dankeschön-Geheimnis belohnen wir mit einer Danke-Gewürzbox von Just Spices.

Euer Statement erreicht uns unter der Mail-Adresse: socialmedia@als-verlag.de

(WH)

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