Reisen mit dem Bulli – Das rollende Büro des ALS-Verlags (Teil 2)

Wer die Welt sehen will, kann das auf vielerlei Weise tun. Manche reisen per Flugzeug, mit dem Zug oder düsen im Auto durch die Prärie. Aber Mel, Marcel, Miro und ALS-Bert ist das zu Mainstream, sie voyagen lieber schön kuschelig per Camper – Reisen mit dem Bulli ist aber auch wirklich das Allergrößte.

Und weil der Bulli, der (meistens) auf den Namen Herr Fritz hört, quasi zur Familie gehört, wollen wir ihn hier ordnungsgemäß vorstellen.

Gestatten, mein Name ist Fritz – Herr Fritz

3f47c54a 1fa2 468b b092 69b739d45df9 minHerr Fritz ist ein VW T4 Camper, der schon stolze 27 Jährchen auf dem Buckel, äh Dachträger hat. Als alter Hase hat er seine Reifenspuren im Laufe der bereits gewuselten 265.000 Kilometer schon fast überall hinterlassen, hat schon viel von der Welt gesehen und fühlt sich auf Autobahnen und Campingplätzen pudelwohl.

Von Mel und Marcel wurde er im Februar 2020 adoptiert und zu diesem Zeitpunkt war auch gleich schon eine große Europa-Gassirunde mit ihm geplant, doch dann kam … wer hätte es gedacht … Corona dazwischen.

Also gab es zuerst Reisen mit dem Bulli light. Herr Fritz durfte seine knarrenden Achsen und Gelenke anfangs noch ein wenig schonen und auf mehreren kleinen Wochenendtouren gemütlich durch die Sächsische Schweiz und in Richtung Ostsee zuckeln.

Reisen mit dem Bulli – Herr Fritz wird reisefit

Aber jetzt hat Herr Fritz das gemächliche Tuckern satt. Er will endlich mal wieder die große weite Welt sehen und scharrt ungeduldig mit den Vorderreifen.FD2746B7 A101 422D A44B F1F87685B947 min

Mel und Marcel haben ein Einsehen mit ihm und wollen mit ihm nun eine viermonatige Tour durch Europa realisieren. Zu den Reisevorbereitungen gehört auch das Fritz’sche Upgrade: Er kommt also unters Messer und erhält eine neue Küchenplatte, einen kleinen Schrank (wenn ihr wüsstet, was Mel alles mitnehmen will, würdet ihr wohl eher zu einem „großen“ Schrank raten), eine Solaranlage und eine Trockentoilette. Mit diesen Ergänzungen ist das reiselustige Quartett dann autark unterwegs und kann immer genau da rasten, wo es erlaubt ist und gefällt.

Selbst ist die Frau

Fritzens Motor bekommt die zarte und zugleich beherzte Hand des Frauchens zu spüren. Ja, ihr habt richtig gelesen, Mel ist nicht nur am Computer fit, auch Motore bringt sie zum Schnurren. Sie schraubt, zuppelt und werkelt, isoliert Kabel und wagt sich sogar an den Einbau des Luftmengenmessers – ganz ohne Werkstatt. Wir sind deeply impressed und verneigen uns in tiefster Bewunderung.

Auch Miro muss durch den Bord-Check

Aber nicht nur das Gefährt, auch die Passagiere müssen fit für die Reise sein, und so wird auch Miros Immunsystem für den Kontakt mit der großen weiten Welt gepimpt.

Der Wuffel ist mächtig stolz auf seinen internationalen Impfausweis, der beurkundet, dass er nun ein Hund von Welt ist. Das Scalibor-Halsband, das ihn vor Zecken, Sand- und Schmetterlingsmücken schützt, stellt quasi eine Hunde-Rolex dar, die er mit der gebotenen Würde trägt.

Jetzt wird’s ernst – Herr Fritz wittert den Duft der großen weiten Welt

Durch den Fritz’schen Kühlergrill weht ein vorfreudiges Reiselüftchen. Klar, am 4. Februar geht das Reisen mit dem Bulli ja schon los. Geplant ist es, mit der Fähre von Spanien (Huelva) nach Teneriffa überzusetzen. Im Anschluss daran gehts dann wieder per Fähre nach La Gomera und schließlich wieder zurück nach Spanien, um dann durch Portugal zu reisen.

Wir halten euch auf dem Laufenden und versorgen euch mit tagesaktuellen Fotos und Clips.

(DD)

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