Bastelanleitung – Knuffige Seepferdchen ratzfatz gezaubert

Gerade war es noch ein Pappteller und schon ist es ein schnuckliges Seepferdchen. Und die Verwandlung geht so einfach, dass das mit ein mini-bisschen Hilfe schon Kinder ab 3 Jahren hinbekommen. Diese Bastelanleitung Seepferdchen ist perfekt für kreative Nachmittage.

Bastelanleitung Seepferdchen – das braucht ihr dafür

Extra Bild Bastelanleitung Seepferdchen

So wirds gemacht

  1. Ein Pappteller ist die Grundlage für die süßen Wassertiere. Den Teller in der gewünschten Seepferdchen-Farbe bemalen und trocknen lassen. Soll das Seepferdchen später frei im Raum aufgehängt werden, wird auch die Tellerrückseite bemalt. Wer die Tiere später aufkleben oder als Wanddeko nutzen möchte, kann die Rückseite weiß lassen.
  2. Der Tellerrand eignet sich perfekt für die gebogene Rückenpartie des Seepferdchens. Deshalb wird die Vorlage direkt am Rand angelegt und nur der innere Bereich mit Kopf-, Bauch- und Schwanzform eingezeichnet. Wird entlang dieser Linie geschnitten, ist schnell die Seepferdchenform erkennbar.
  3. Jetzt braucht das Tierchen nur noch ein Auge und ein bisschen Verzierung. Toll sieht es aus, wenn die Körperform mit Glitterglue umrandet wird, Pailletten oder Schmucksteine aufgeklebt werden oder der geriffelte Rand mit Wachsmalern akzentuiert wird. Und auch der Bauchbereich kann ein bisschen Deko vertragen.
  4. Soll das Seepferdchen aufgehängt werden, einfach am oberen Ende ein Loch bohren und einen transparenten Perlonfaden einfädeln. Weil Seepferdchen in der Natur meist in Gruppen vorkommen, wirken mehrere Seepferdchen zusammen toll. Besonders schön sieht es aus, wenn die Tiere an unterschiedlich langen Fäden von der Decke hängen und sich bei jedem Luftzug leicht bewegen.
Extra Bild Bastelanleitung Seepferdchen 1

Seepferdchen-Vorlage

Tipp

Aus den bemalten Papptellerresten lassen sich kleine Seepferdchen oder tolle Muscheln, Fische und Seesterne zaubern.

Schlaue Facts

  • Keine Pferde, sondern Fische: Ihr lateinischer Name lautet „Hippocampus“, was „Pferdetier“ bedeutet. Doch auch wenn sie das Pferd im Namen tragen, sind es Fische, die eine Schwimmblase besitzen und über Kiemen atmen.
  • Schwangerschaft = Männersache: Bei den Seepferchen kümmern sich die Männchen ums Kinderkriegen, denn sie tragen die Eier in ihrer Bruttasche bis zum Schlüpfen aus.
  • Fitte Babys: Schon direkt nach der Geburt schwimmen die Winzlinge herum und ernähren sich selbstständig. Allerdings sind sie am Anfang noch recht schutzlos und so werden viele von ihnen von Raubfischen gefressen.
  • Riesen und Zwerge: Das größte Seepferdchen ist stolze 35 cm lang, das kleinste misst gerade mal 14 mm.
  • Treue Tiere: Ein Seepferdchen-Paar bleibt ein Leben lang zusammen. Stirbt ein Partner, überlebt der andere meistens nicht mehr lange.
  • Meister der Tarnung: Erwachsene Seepferdchen passen ihre Farbe direkt an ihre Umgebung an und sind so für ihre Feinde kaum zu sehen.
  • Warten statt jagen: Weil Seepferdchen eher langsame Schwimmer sind, lauern sie ihrer Beute reglos und gut getarnt auf. Schwimmt ein Beutetier vorbei, saugen sie es blitzschnell mit ihrem röhrenförmigen Maul ein und verschlucken es.
  • Hungrig – doch ohne Magen: Seepferdchen fressen gemessen an ihrer Größe erstaunlich viel. Doch weil sie keinen Magen, sondern nur einen Darm besitzen, saust die Nahrung superschnell durch ihr Verdauungssystem. Erwachsene Tiere fressen etwa 30–50-Mal am Tag. Seepferdchen-Babys können bis zu 3.000 kleine Krebstiere pro Tag verdrücken.

Wer mehr über das Seepferdchen wissen will, findet hier viele tolle Infos: Tierische Porträts – Seepferdchen.

Idee von Beate Schäfer

Viele weitere tolle Bastelanleitungen findet ihr hier! Und zu unserem Shop geht es hier entlang. Schaut doch gleich mal rein.

(29.07.2025/DD)

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