Abonniere unseren Newsletter
Jetzt anmelden und über Angebote, Neuheiten & Basteltipps vom ALS-Verlag immer als Erstes informiert sein!
Der Satz „Kooperation Kita und Grundschule“ lässt viele im letzten Kindergartenjahr zunächst einmal stutzen. Nicht selten wird sogar erstmals etwas von der Existenz dieses Ansatzes gehört. Wer so überrascht wird, steht damit übrigens nicht alleine da, denn bundesweiter Standard ist es längst noch nicht.
Während das Koop-Konzept im Saarland bereits im Jahr 2010 als Modellprojekt an den Start ging und dort seit 2016 sogar flächendeckend gesetzlich verankert ist, gleichen andere Regionen Deutschlands in diesem Punkt bis heute eher einem Flickenteppich.
Denn ob und wie intensiv Kindergärten und Schulen vor Ort zusammenarbeiten, hängt oft stark von der jeweiligen Gemeinde ab. Für die einen ist es seit über einem Jahrzehnt gelebter und erfolgreich erprobter Alltag. Für die anderen noch immer ein echter, aber unglaublich spannender Geheimtipp.

Kurz gesagt: Die Kooperation beschreibt die bewusste, strukturierte Zusammenarbeit zwischen den beiden Bildungseinrichtungen, um Vorschulkinder optimal auf ihrem Weg zum Schulkind zu begleiten.
Der Wechsel erfolgt hierbei nicht von heute auf morgen, sondern er wird über einen längeren Zeitraum hinweg – oft ein ganzes Kooperationsjahr – Schritt für Schritt vorbereitet.
Dabei ziehen alle an einem Strang. Zu den wichtigsten Akteuren dieser Verantwortungsgemeinschaft gehören:
Hinter der Kooperationsidee und der daraus resultierenden Zusammenarbeit steckt ein wichtiger pädagogischer Gedanke: Die Fachwelt spricht dabei von der „Transition“ – einem bedeutenden Übergang, in dem das Kind lernt, sich in eine neue Rolle einzufinden und veränderte Anforderungen zu meistern.
Die Kernidee der Kooperation ist es, diesen sensiblen Prozess sanft und positiv zu gestalten.
Durch gemeinsames und aufeinander abgestimmtes Handeln wollen die Einrichtungen folgende Ziele erreichen:


Damit die Kooperation gelingt, braucht es einen klaren Fahrplan und lebendige Aktionen. Das Zusammenspiel füllt sich durch verschiedene Bausteine mit Leben:
Regelmäßige Begegnungen und Schnuppertage
Der Besuch in der Grundschule ist für die Vorschulkinder das absolute Highlight. Sie dürfen echte Klassenräume von innen sehen, die Turnhalle testen, auf dem Schulhof toben und manchmal sogar in eine Unterrichtsstunde reinschnuppern.
Umgekehrt besuchen auch die Grundschullehrkräfte die Kinder in ihrer gewohnten Kita-Umgebung, um sie im freien, unbeschwerten Spiel zu erleben.
Gemeinsame Projekte und Feste
Ob ein sportlicher Aktionstag, ein kreatives Vorleseprojekt, Verkehrserziehung mit der Polizei oder gemeinsame Bastelstunden – spielerisch lernt es sich am besten. Ein wunderschöner Impuls ist es auch, wenn die zukünftige Klasse schon vor der Einschulung zu einem kleinen Projekt zusammenkommt oder die großen Viertklässler als „Paten“ kleine Willkommensgrüße (wie selbst gestaltete Lesezeichen) basteln.
Strukturierte Dokumentation und Elternarbeit
Ein gelungener Übergang braucht Struktur. Eine klare Zeitleiste hilft allen Beteiligten zu wissen, wann welche Schritte anstehen. Bei gemeinsamen Elternabenden informieren Kita- und Schulleitung über Schulreife, Schulanmeldung und den Ablauf der ersten Schulwochen.
Instrumente wie das Sprachlerntagebuch oder gemeinsame Förderpläne helfen den Fachkräften, den Fokus immer ganz individuell auf die Stärken des einzelnen Kindes zu legen.
Nicht jedes Vorschulkind besucht später die Kooperationsschule direkt um die Ecke – sei es durch einen Umzug, eine private Schule oder ein anderes pädagogisches Konzept.
Aber keine Sorge: Die intensive Vorbereitung im letzten Kita-Jahr ist niemals umsonst! Die gestärkte Vorfreude, das geübte Selbstvertrauen und die sozialen Kompetenzen nimmt jedes Kind als wertvollen Erfahrungsschatz in sein dann hoffentlich positiv geprägtes Vorwissen auf.
Die gesammelten Erfahrungen beim Reinschnuppern zeigen den Kleinen generell: „Schule ist ein sicherer Ort, auf den ich mich freuen kann!“ – und dieses Urvertrauen trägt sie an jeder neuen Schultür.
Wie das Kooperationsjahr im Alltag tatsächlich gelebt wird und welche Dynamik dahintersteckt, lässt sich am besten anhand von Erfahrungsberichten aus der Praxis nachvollziehen.
![]() |
![]() |
|
| Kita Zell | Buchfeld-Grundschule | Grundschule-Lottstetten |
Wenn der Übergang von der Kita in die Grundschule gelingt, gibt es nur Gewinner. Die Kinder starten ohne Stress, dafür aber mit einer riesigen Portion Neugier und emotionaler Stabilität in ihren neuen Lebensabschnitt.
Die Lehrkräfte wissen genau, wo ihre neuen Schützlinge stehen, und die Eltern können ihre Kinder mit einem rundum guten, sicheren Gefühl an der Schultür verabschieden. Denn am Ende gilt: Nur gemeinsam sind wir stark genug, um den Kindern den bestmöglichen Start zu schenken.

(13.06.2026/LF)
Weitere spannende Fachbeiträge und praxisnahe Impulse findet ihr direkt hier in unserem Blog!
Stöbert auch gerne durch unseren Shop für die passenden Materialien.
Wir freuen uns riesig, wenn ihr eure Erfahrungen mit uns teilt: Markiert uns einfach mit @alsverlag auf Facebook oder Instagram!
Die Kooperation Kita und Grundschule beschreibt die bewusste Zusammenarbeit beider Einrichtungen im letzten Kita-Jahr. Vorschulkinder lernen die Schule, Lehrkräfte und erste Abläufe frühzeitig kennen. So wird der Übergang nicht plötzlich, sondern Schritt für Schritt vorbereitet.
Eine gute Zusammenarbeit hilft Kindern, Vertrauen in die neue Umgebung aufzubauen. Wenn Kita, Schule und Eltern gemeinsam begleiten, können Ängste abgebaut, Stärken erkannt und Kinder gezielt auf den Schulstart vorbereitet werden.
Zur Kooperation können Schulbesuche, Schnuppertage, gemeinsame Projekte, Elternabende, Gespräche zwischen Fachkräften oder kleine Aktionen mit Schulkindern gehören. So erleben alle Beteiligten den Übergang nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional gut begleitet.
Vorschulkinder bekommen durch die Kooperation Kita und Grundschule mehr Sicherheit. Sie lernen Klassenräume, Schulhof, Lehrkräfte und erste Schulrituale kennen. Das stärkt Selbstvertrauen, Vorfreude und das Gefühl: „Ich kenne mich hier schon ein bisschen aus.“
Eltern sind wichtige Begleiter in dieser Übergangsphase. Durch Informationsabende, Gespräche und regelmäßigen Austausch erfahrt ihr, welche Schritte anstehen und wie ihr euer Kind zu Hause liebevoll auf den Schulstart vorbereiten könnt.
Auch dann ist die Vorbereitung nicht umsonst. Die Kinder sammeln wichtige Erfahrungen, lernen die Schule als vertrauten Ort kennen und stärken soziale sowie emotionale Kompetenzen. Dieses gute Gefühl nehmen sie auch an eine andere Grundschule mit.
Transition bedeutet Übergang. Beim Wechsel von der Kita in die Grundschule geht es nicht nur um einen neuen Ort, sondern auch um eine neue Rolle: Aus dem Kita-Kind wird ein Schulkind. Eine gute Begleitung hilft Kindern, diesen Schritt sicher und positiv zu erleben.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen