Abonniere unseren Newsletter
Jetzt anmelden und ĂĽber Angebote, Neuheiten & Basteltipps vom ALS-Verlag immer als Erstes informiert sein!
Wer bei dem Wort MINT zuerst an Kaugummis oder frischen Tee denkt, liegt zwar lecker, aber meilenweit daneben. MINT ist kein Geschmack, sondern ein wichtiges Quartett fĂĽr unsere Zukunft. Es steht fĂĽr: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Und genau darum geht es hier – um MINT in Kita und Grundschule.

Bei MINT in Kita und Grundschule geht es nicht darum, dass Kids die Mitternachtsformel auswendig lernen, vielmehr geht es um Future Skills. Wenn Kinder experimentieren, lernen sie Dinge, die man auf keinem Spickzettel der Welt findet:
Kurz gesagt: Es fördert die Neugier und nimmt die Angst vor den „schweren“ Fächern.

Im Kindergarten heißt MINT eigentlich nur: Die Welt entdecken. Kinder sind von Natur aus MINT-Ultras. Sie wollen alles wissen. Warum schwimmt das Holz, aber der Stein geht unter? Warum verfärben sich Blätter?
Hier wird nicht doziert, hier wird gemacht. Initiativen wie die Stiftung „Kinder forschen“ zeigen Erzieherinnen und Erziehern, dass die Kids im Sandkasten nicht nur Kuchen backen, sondern spielerisch physikalische Hebelgesetze testen können.
In der Grundschule wird es dann etwas strukturierter, bleibt aber spielerisch. Statt trockener Theorie stehen hier Sachunterricht, Mathe-Spiele und erste Coding-Erfahrungen auf dem Plan.
Mit kindgerechten Robotern (wie dem Bee-Bot) oder kleinen logischen Rätseln lernen Kids die Basics der Informatik, noch bevor sie überhaupt wissen, wie man „Algorithmus“ fehlerfrei schreibt. Ziel ist es, den natürlichen Entdeckergeist zu entfalten, bevor in der Pubertät die klassische „Mathe ist doof“-Phase startet.

Ja, in den Bildungsplänen der Bundesländer sind Naturwissenschaften, Mathe und technische Grundbildung (meist integriert im Sachunterricht der Grundschule oder in den Orientierungsplänen der Kitas) festgeschrieben und werden häufig in Projektform behandelt.
Beispiele:
Werfen wir einen Blick auf die harten Zahlen: China und Indien dominieren den weltweiten MINT-Nachwuchs. Die OECD prognostiziert, dass
im Jahr 2030 fast zwei Drittel aller MINT-Absolventen aus diesen beiden Ländern stammen werden.
China führt mit rund 37 %, gefolgt von Indien mit 26,7 %. Die USA kommen auf etwa 4,2 %, während Deutschland rund 1,4 % der weltweiten Absolventinnen und Absolventen stellt.
Das klingt zunächst wenig – ist aber kein Widerspruch dazu, dass Deutschland im OECD-Vergleich Spitzenreiter beim MINT-Anteil ist. Rund 34 % aller Abschlüsse hierzulande entfallen auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
Der Unterschied: Die 34 % beschreiben den Anteil der MINT-Abschlüsse innerhalb Deutschlands, die 1,4 % hingegen den Anteil Deutschlands an allen Absolventinnen und Absolventen weltweit. Deutschland bildet also überdurchschnittlich viele MINT-Fachkräfte aus, ist als Land aber deutlich kleiner als China oder Indien.
Beim Frauenanteil in MINT-Fächern gibt es dagegen noch Luft nach oben. Umso wichtiger ist eine frühe Förderung in Kita und Grundschule: Bevor sich Rollenklischees verfestigen, sollten Mädchen erleben, dass Technik, Programmieren und Forschen genauso ihre Welt sein können.
Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos, hier einige Beispiele:
Softwareentwickler/-innen (entwickeln die Apps von morgen)
Umwelttechnolog/-innen (arbeiten an innovativen Klimaschutzlösungen)
Bioverfahrenstechniker/-innen (entwickeln Medikamente oder nachhaltige Materialien)
Data Scientists (analysieren Daten und erkennen wertvolle Muster)

In unserem Shop gibt es tolle Sachen, die kleine MINT-Fans happy machen.
Wenn wir wollen, dass Deutschland auch in Zukunft coole Technologien entwickelt und den Klimawandel checkt, müssen wir die Kids genau da abholen, wo sie am kreativsten sind: im Sandkasten und in der Grundschulklasse. MINT ist nicht langweilig – es ist die Anleitung für die Welt von morgen!
(22.08.2026/DD)
Habt ihr Lust auf noch mehr Experimente, spannende Naturphänomene und clevere Ideen für kleine Entdecker? Klickt euch direkt durch unsere weiteren Beiträge in der Kategorie „Kleine Forscher“ und holt euch jede Menge Inspiration für den pädagogischen Alltag!
Die passenden Experimentierkästen, Magnet-Sets, Solar-Roboter und praktischen Schulbedarf findet ihr natürlich direkt bei uns im Shop .
Um keine neuen Praxis-Tipps, pädagogischen Impulse und Produkt-Neuheiten zu verpassen, folgt uns einfach auf Facebook oder Instagram. Wir freuen uns auf euch!
Kinder sind von Geburt an kleine Forscher. Schon im Kindergartenalter lassen sich naturwissenschaftliche und physikalische Zusammenhänge wie Schwerkraft, Hebelwirkungen oder Aggregatzustände spielerisch beim Bauen im Sandkasten oder beim Experimentieren mit Wasser erkunden.
Wenn ihr MINT in Kita und Grundschule etablieren möchtet, braucht es keine teuren Labore. Alltagsnahe Experimente mit Wasser, Kressesamen, Magneten oder einfachen Batterien genügen völlig, um Phänomene greifbar zu machen und logisches Denken zu schulen.
Ein früher, spielerischer Zugang in Kita und Grundschule verhindert, dass sich geschlechtsspezifische Rollenklischees festsetzen. Mädchen erleben von Beginn an, dass Programmieren, Forschen und Konstruieren spannende Felder sind, in denen sie ihre Stärken voll entfalten können.
Kindgerechte Lernroboter und Logikspiele vermitteln Grundlagen von Algorithmen und Fehleranalysen ganz ohne komplizierte Codesprachen. Kinder lernen Schritt für Schritt, Probleme strukturiert zu erfassen und lösungsorientiert zu handeln.
Sie mĂĽssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen