Nachgefragt …

… was macht ihr im Sommer nach dem Corona-Lockdown?

Der Sommer naht und wir haben nachgefragt … Die Sonne meint es aktuell ja supergut mit uns und die Temperaturen klettern nach oben – wir befinden uns direkt auf der sommerlichen Zielgeraden.

Was in dieser Jahreszeit hierzulande früher zum Standard gehörte, war eine kurze oder längere Auszeit-Phase, die in besonderer Form gern auch außerhalb der eigenen vier Wände genutzt und genossen werden wollte. Da wurden Taschen und Koffer gepackt, Autos beladen, Züge und Flugzeuge bestiegen und ab gings in die Nah- und Fernerholung. Egal, ob zu Hause oder in der Ferne: Für die meisten von uns war der Sommer untrennbar mit dem Besuch von Freibad, Badesee, Biergarten, Zoo, Hochseilgarten etc. verbunden.

Die letzten 15 Monate, die wir mit unserem Sparringspartner COVID-19 verbrachten, haben uns gelehrt, dass dieses „Ausschwärmen“ etwas ganz Besonderes, nicht immer uneingeschränkt Mögliches ist.

Wir haben nachgefragt

ALS: Aktuell ist (so die Inzidenzen mitspielen) die Nutzung vieler aushäusiger Angebote für die drei „Gs“ (Getestete, Genesene oder Geimpfte) wieder möglich. Habt ihr hier Nachholbedarf und nutzt diese Angebote? Wenn ja, wo seid ihr aktuell zu finden?

Anne: Ganz ehrlich? COVID-19 hat Spuren hinterlassen. Ich bin eher vorsichtig und gewöhne mich erstmal in aller Ruhe an die „neue“ Freiheit. Es ist für mich ein komisches Gefühl, an Orten zu sein, wo viele Menschen sind. Aktuell gehen wir sehr gerne und viel wandern. Wir haben die Natur wiederentdeckt könnte man sagen. Es macht unglaublich viel Spaß, im Wald oder anderswo die Flora und Fauna zu erkunden.

Ina: Oh, der Nachholbedarf ist schon da und auch gar nicht so klein! Ich werde mal wieder in den Biergarten, den Zoo und vielleicht an den Badesee gehen, sofern das Wetter mitspielt.

Katrin: Ich finde es schön, dass es nun wieder Möglichkeiten gibt, sich freier zu bewegen. In Zeiten des Lockdowns hatte man es sich natürlich auch Zuhause gemütlich gemacht, doch der gelegentliche Besuch im Lieblingsrestaurant und das damit verbundene Plauscherl mit Freunden fehlte. Auch die Kinder freuen sich, dass nun wieder der Tierpark oder der Kletter-Erlebnispark geöffnet hat. Diese Angebote genießt man jetzt noch viel bewusster als zuvor.

ALS: Geimpfte und Genesene halten einfach ihre VIP-Karte in Form eines Impfpasses oder Genesenenscheins in die Höhe. Alle anderen müssen sich vor jedem Event einen Freifahrtschein in Form eines negativen Corona-Tests organisieren. Nehmt ihr diesen „Aufwand“ gern in Kauf oder schreckt es euch eher ab, jedes Mal eine Teststelle aufsuchen zu müssen, bevor sich die Tore für euch öffnen?

Anne: Da ich glücklicherweise bereits geimpft bin, gehöre ich wohl nicht in diese Gruppe. Allerdings stellt sich für mich die Frage: Was mache ich mit meinem Kind? Impfstoffe sind bisher nicht freigegeben, und selbst wenn, mein Sohn ist erst 7 und fällt vorerst nicht in Gruppe der Impffähigen. Grundsätzlich würden wir den „Aufwand“ aber in Kauf nehmen, weil ein bisschen Abwechselung einfach gut tut.

Ina: Das Testen nervt mich schon ein bisschen. Werde es in Kauf nehmen, bis ich vollständig geimpft bin. Derzeit geht es ja nicht anders. Was muss, das muss.

Katrin: Da mein Mann und ich bereits geimpft sind, haben wir mit dem Impfschein eine Art „Eintrittskarte“ bei der Hand. Weil unsere Kinder diese noch nicht haben, gehen wir alle gemeinsam immer wieder mal zur Teststation. Wenn Vorhaben länger geplant sind, kann man auch den Besuch einer Teststation gut einplanen. Somit erlebe ich das weniger stressig. Wenn das Vorhaben nicht gerade auf einen Sonntag fällt, können die Kinder außerdem auch mit ihrem Corona-Testpass aus der Schule eine gültige „Eintrittskarte“ vorweisen.

ALS: Und wie sieht eure Urlaubsplanung in diesem Jahr aus? Traut ihr dem Inzidenz-Frieden noch nicht so recht und plant, es auch auf Balkonien, Terrassia oder im örtlichen Freibad (falls dieses geöffnet haben sollte) gemütlich zu machen? Oder zieht es euch in die Ferne?

Anne: Wir sehnen uns alle drei nach einem richtigen Sonnenurlaub am Meer. Dennoch ist es für dieses Jahr nicht geplant. Wie gesagt, bin ich eher vorsichtig und warte lieber bis nächstes Jahr.

Ina: Mit Reisen ins Ausland kann ich mich nicht so recht anfreunden. Wir haben seit vielen Jahren ein Wohnmobil und werden, wenn die Inzidenz-Zahlen es erlauben, dieses Jahr Deutschland erkunden. Ecken, die wir uns schon lange mal ansehen wollten. Wenn das nicht möglich ist, geht es wie letztes Jahr nach „Gartenburg“. Cool, wenn man dort hinkann.

Katrin: Die Sehnsucht nach Urlaub am Meer wäre heuer besonders groß. Doch da die Kinder noch keinen Impfschutz haben und uns die Quarantäne-Regeln teilweise zu ungewiss sind, haben wir beschlossen, bei uns in Österreich, im schönen Kärnten, Urlaub zu machen. Da wir die Berge und Seen lieben, passt das für uns gut und wir freuen uns sehr darauf. Außerdem hoffen wir auf viele laue Sommerabende, die uns heitere Stunden bei einem guten Glaserl Wein auf der Terrasse ermöglichen.

(DD)

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