Unser 17. Türchen im ALS-Adventskalender

Du hast das 17. Türchen im ALS-Adventskalender geöffnet.
Türchen öffnen ist wie Geschenke auspacken! Und genau darum geht es heute.

Am Ende eines Weihnachtsabends ist meist eine flächendeckende Überfüllung angesagt: Bauch voll mit Weihnachtsgans, Schränke voll mit neuen Sachen und die diversen Abfallbehälter voll mit Geschenkverpackungen.

Oh du verpackungsfreudige …

Es gibt ja unterschiedliche Typen der Geschenkeöffner. Die einen reißen die Verpackung samt Klebestreifen im Jack-the-Ripper-Stil von den guten Gaben, andere wiederum entknoten sorgfältig Bänder und Schnürchen und achten darauf, alles möglichst ganz zu lassen, um die Hülle im kommenden Jahr wiederverwenden zu können. Ein guter Ansatz, wie wir finden, denn wenn wir nur mal davon ausgehen, dass jeder von uns an Weihnachten mindestens eine Rolle Geschenkpapier (ca. 60 g) verarbeitet, sind das deutschlandweit rund 5000 Tonnen weihnachtlicher Verpackungsmüll. Und das muss ja nun wirklich nicht sein.

Wie lässt sich der X-mas-Verpackungsmüllberg reduzieren?

Wiederverwenden macht FreudeExtra Bild für Türchen 17

Wie oben erwähnt, die Päckchen mit der nötigen Contenance bearbeiten und danach Papier und Bänder (auf Klebestreifen kann man super verzichten) wieder ordentlich gefaltet bzw. aufgerollt aufbewahren.

Papier hat nicht nur ein Leben

Auf Recycling-Papier zurückgreifen. Und auch Bänder und Schnüre aus diesem Material verwenden – das sieht super aus und ist gut für die Umwelt.

Erst mal schauen, was schon da ist

Meist ist in einem Haushalt schon superschönes Verpackungsmaterial vorhanden: Zeitungen, Zeitschriften, Kalenderblätter oder Stadtpläne eignen sich perfekt als Geschenkehülle.

Kompostierbar = greenExtra Bild für Türchen 17 1

Wer kompostierbares Verpackungsmaterial verwendet, kann es im Anschluss an das Fest im Komposthaufen an die gartenansässigen Regenwürmer verfüttern. Aber Achtung, es muss explizit für den heimischen Kompost deklariert sein, denn sehr viele als „kompostierbar“ bezeichnete Verpackungen sind nur industriell kompostierbar.

Kartondesigner aufgepasst

Da die meisten Geschenke ohnehin via Internet-Christkind geliefert werden, befindet sich in der Regel ein brauner Versandkarton drum herum. Dieser lässt sich prima mit Fingermalfarbe verzieren und bestempeln. Cool, so bekommt jeder ein echtes Designerstück.

Haute Couture für Geschenke

Okay, der Begriff „Altkleider“ klingt nicht ganz so glamourös, aber die ausgedienten Textilien lassen sich durchaus als geschenkumschmeichelnde Kleidchen verwenden. In der Winterzeit sind auch Schals gern gesehene Präsente und lassen sich wunderbar als Verpackung nutzen.

Surprise-Schuhkarton

Wer gerne Schuhe shoppt, hat von diesen Boxen meist recht viele zu Hause. Das ist prima, denn die stabilen Schachteln bieten sich als Behältnis geradezu an.

Glas-Geschenk

Einfach das Geschenk mal ins Glas stecken! Mensch, dass wir da nicht schon früher drauf gekommen sind! Diese Darreichungsform ist perfekt für Gutscheine und alles, was klein ist!

Besonders übel – also lieber Finger weg!

Folienbeschichtetes Papier

Geschenkpapier, das on top noch mit einer Folie beschichtet ist, lässt sich so gut wie nicht recyceln oder trennen.

Aluminium

Was so schön glitzert, ist nix für die Umwelt, denn bei Geschenkpapier mit Aluminiumanteilen ist nicht nur das Recycling ein Problem, da verbraucht schon die Herstellung enorm viel Energie. Zudem wird für die Produktion von Aluminium der Rohstoff Bauxit benötigt, für den große Teile des brasilianischen Regenwaldes oder andere Urwälder zerstört werden.

Viel Spaß mit unserem 17. Türchen!

Hier findest du alle Türchen noch einmal …

2 Kommentare

  1. Stefanie Michaelsen sagt:

    Danke für die augenöffnenden Hinweise.

  2. Andy Morton sagt:

    Nützliche und tolle Anregungen. Thx!

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